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Abends im Hotel
Datum: 24.05.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... stattdessen einen Knopf meiner Bluse, während ich immer noch seine Augen lese. Unser Fingerspiel wird wortlos intensiver. Wir verschränken sie ineinander, während wir uns an des anderen Lächeln nicht sattsehen können. Wir rücken nicht näher aneinander, nur unsere Finger zeigen einander unsere gegenseitige Erwartung. Ich schiele auf den Tisch vor uns, bedeute Kilian, dort ebenfalls hinzuschauen. Er sieht sie dort liegen. Weiß, was ich ihm damit sage. Und unabgesprochen stehen wir beide auf. Ohne Eile, ohne besondere Hektik. Ich nehme sie vom Tisch, meine Zimmerkarte, lasse sie in meiner freien Hand verschwinden, gehe Richtung Aufzüge. Kilian an meiner Hand folgt mir wortlos. Wir stehen vor dem Aufzug. Der Knopf ist gedrückt. Sekunden des Wartens. Wir stehen nebeneinander als wären wir die Fremden, die wir noch vor einigen Augenblicken gewesen sind. Dann das "Ping!" und die Türen öffnen sich. Wir gehen hinein. Ich muss mir auf die Unterlippe beißen, teils aus Nervosität, teils aus Verlangen. Beide lehnen wir an der längsseitigen Wand. Immer noch halte ich Kilians Hand, wieder haben wir nur Augen für die Augen des anderen. Ein kurzes Warten. Die Tür schließt sich. Und mit dem letzten Millimeter ziehen wir uns gegenseitig in die Mitte. Unser Körper, unsere Münder prallen aufeinander, zwei Atome im Moment der Kernschmelze. Ich renne gegen Kilian an, drücke ihn gegen die Spiegelwand des Aufzugs. Unsere Zungen verknoten sich ineinander, wir verbeißen uns in unsere Lust. ...
... Mein linkes Bein umschlingt seinen Körper, ich möchte auf ihn gleiten. Meine Hände versuchen, den Stoff seines Hemdes einfach aufzulösen, was natürlich ein unmögliches Unterfangen ist. Aber der Druck mit dem ich seinen Rücken hinauffahre macht unmissverständlich klar, dass ich alles von Kilian brauche, nur keine Kleidung an ihm. Er ist dabei nicht weniger intensiv mit mir beziehungsweise meinem Körper beschäftigt. Streicht mein hochgezogenes Bein entlang, direkt unter meinen Rock, während er meinen Rücken so intensiv berührt, dass jeder Muskel ihm die gleiche Antwort geben will: mache mich willenlos! Dabei ist mein Wille in diesem Moment so stark wie schon lange nicht mehr. Und das Einzige, das ich will, ist er! An meinen Beinen spüre ich seine intensive Erektion, und ich freue mich bereits auf die naheste Zukunft, die ich schon voraussehen kann, wie dieser harte Stab in mich eindringen wird. "Ping!" macht es plötzlich. Ich richte noch meinen Rock, und schon stehen wir wieder jeder an "seiner" Wand, als im vierten Stock drei Frauen in Bademänteln einsteigen, um auf ihre Zimmer zu gelangen. Eine drückt den siebten Stock, die anderen beiden den achten. Wir beide fahren in den zwölften. "Jetzt noch ein wenig vor dem Fernseher entspannen. Dann war das noch völlige Erholung heute Abend.", meint die eine. "Ich nehme mir noch mein Buch zur Hand.", erwidert die zweite. "Und ich nehme noch meine Hand zum Busch, ääh Buch." Und alle lachen halb kindisch, halb hysterisch. ...