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Der Zettel - Teil 04
Datum: 30.05.2026, Kategorien: Lesben Sex
Das hätte ich nie für möglich gehalten. War das der eigentliche Beweggrund für Verena, wildfremden Leuten in der Bahn einen kleinen Zettel mit ihrem Namen und ihrer Telefonnummer zuzustecken? Ich fühle mich so merkwürdig, jetzt wo ich neben ihr sitze mit nichts mehr an als meinem Bademantel und dem albernen weißen Turban. „Du hast da was" sagt sie lieb zu mir und streicht mir eine nervige nasse Strähne hinter das rechte Ohr. Offenbar wollte die Strähne eben nicht so recht unter dem Turban bleiben. Ich spüre, wie mein Herz wie verrückt schlägt. Solche Gefühle kenne ich gar nicht. Nicht einmal mit meiner besten Freundin aus Schulzeiten, sie hieß Helena, war ich so eng wie mit Verena in diesem Moment. Ich musste sie ansprechen, meinen ganzen Mut zusammennehmen, auch wenn es mir schwerfiel. Aber ich wollte Gewissheit. „Verena... Hm... Was wird denn das?" Ich klinge so unfassbar nervös dabei und wollte doch so viel cooler rüberkommen und selbstsicherer. Aber das gelang mir eigentlich nur im Studium und an der Arbeit in der Kanzlei. Im Privatleben war ich nie gut darin. „Du, das weiß ich auch nicht." sagt Verena und klingt offen und ehrlich, aber auch durchaus schüchtern dabei. Sie macht aber auch keine Anstalten, meine Hand loszulassen. Andersrum ziehe ich sie aber auch nicht weg. Ich bin mir total unsicher. Doch etwas in mir nimmt mir die Entscheidung ab in diesem Moment. Ich weiß nicht, ob es bewusst oder unterbewusst passiert. Aber ich merke, wie ich mit dem ...
... Daumen ganz sanft über Verenas Handrücken streichle, während sie meine Hand einfach hält. Unsere Blicke treffen sich und sie schaut immer noch so lieb und ich merke, dass ich ihr vertrauen kann. Mit einem Mal legt sie ihre linke freie Hand auf meine und streichelt sie auch sanft über den Handrücken. Sie kichert mit einem Male. „Deine Haut fühlt sich noch so frisch und feucht von der Dusche an. Richtig schön." Mir fehlen die Worte. Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Und will ich das eigentlich, was hier gerade passiert? So nervös wie jetzt war ich lange Zeit nicht mehr. Es fühlt sich so fremd an, so neu. Doch irgendwo in mir drin ist auch eine Spur Neugierde. Ich traue mich wieder ein wenig mehr und fahre mit meiner freien Hand über Verenas rechten Unterarm. Wie sanft und zart sie sich anfühlt. Was für eine schöne Gänsehaut Verena in diesem Moment dann auch bekommt. Unweigerlich muss sie lächeln und streichelt langsam bis zum Ellenbogen hoch. Ob Verena lesbisch war? Oder bi? So viele Fragen sind in meinem Kopf. Aber ich komme gar nicht dazu, denn ich werde von Verena direkt in meinem Gedankengang unterbrochen. „Ist es okay, wenn ich dich mal wo anders anfasse als nur an deiner Hand? Du kannst aber auch immer Stop sagen, Emilia". Sie klingt so lieb dabei. Ich nicke erst nur und sage dann leicht lachend. „Ja... Ich... bin ja auch nicht mehr an deiner Hand zugange." Wieder lächelt sie mich so lieb an und lässt meine Hand los. Vorsichtig streichelt ...