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Ein Schicksal auf Rädern 11
Datum: 03.06.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... Nächten, wo er nicht sofort einschlafen konnte, beinahe in den Wahnsinn. Gerade wollte er sich abwenden, um endlich nach Anna zu suchen -- vielleicht brauchte sie Hilfe, vielleicht war Samuel wieder zu weit gegangen, in dem er veruschte sie mit zwang in den Hintern zu nehmen --, da drehte Friedrich sich endlich um. Sein Gesicht war eine Maske des Jammers. Die Schminke -- wahrscheinlich Annas -- war in schmierigen Streifen von Tränen und Schweiß verwaschen, um die Augen lagen tiefe, violette Schatten. Sein Blick traf Toms, zwar nicht beschämt, war aber von einer so absoluten, zerbrochenen Verzweiflung erfüllt, dass es Tom schier den Atem raubte. *Etwas schlimmes musste geschehen sein* ,,Tom...", schluchzte Friedrich, seine Stimme brach völlig. Er drückte Jakob verzweifelt an das unpassende Dekolleté des Kleides, als suchte er Trost bei dem weinenden Kind. ,,Sie... sie sind gekommen... Harlow und seine Teufel..." Ein neuer Tränenstrom brach los. ,,Sie haben Anna... sie haben sie mitgenommen! Mit Gewalt! Sie... sie wollen sie in einem Bordell anschaffen lassen!" Das letzte Wort hing wie ein Giftnebel im Raum. Toms Hand, die schon nach der Türklinke gegriffen hatte, erstarrte im Schreck. Der Schürhaken fiel mit einem dumpfen *Klirr* aus seiner zitternden Hand auf den Holzboden. Die Welt um ihn herum verlor für einen Moment alle Farbe und allen Klang. Nur Friedrichs schluchzende Worte und Jakobs schwaches Wimmern drangen noch durch -- die bitteren Klänge ...
... einer zerstörten Existenz. Die ausführliche Schilderung, die von Schluchzern unterbrochen folgte, wie man Anna und Friedrich vergewaltigt hatte traf Tom wie ein Peitschenhieb. Friedrichs Worte -- zerrissen von Schluchzern -- malten deutliche Bilder von Harlows sadistischen Zügen. ,,Samuel... der Verräter...", keuchte Friedrich, während Jakobs kleine Hand krampfhaft seinen schmutzigen Seidenstrumpf umklammerte.,,...ist am nächsten Morgen nach Omaha aufgebrochen. Für Harlow, für irgendeine... schmutzige Aufgabe." Tom stand vor ihm, seine Finger waren den Rahmen des Fensters vergraben.,,Wir holen sie zurück. Bevor man sie zu einer...«" Er brach ab, das Wort *Hure* blieb wie ein giftiger Klumpen in seiner Kehle stecken. Friedrichs Blick flackerte, als erwischte er sich bei etwas Schmutzigem.,,Harlow sagte... sie würden sie erst ein, zwei Wochen auf der Ranch... in diese Art Arbeit... *einweisen*..." Seine Stimme brach. Die unausgesprochene Wahrheit hing zwischen ihnen: Einweisung durch Rancharbeiter. Durch schweißüberdeckte, staubverkrustete Männer, die Annas sinnlichen Körper so selbstverständlich nehmen würden wie ihr tägliches Brot. Friedrichs Kehle zog sich zusammen. Er würgte, kämpfte gegen die Bilder an, die seine eigene perverse Vorstellung umgehend produzierte: *Anna, über einen Heuballen gebeugt, das Baumwollkleid über ihren blanken Hintern hochgerafft, während ein grober Kerl mit kräftigen Hüftstößen in sie wieder und wieder eindrang, während sich hinter ...