1. Ein Urlaub mit Folgen


    Datum: 04.06.2026, Kategorien: Reif

    ... so gekonnt einen blies, dass ich in ihren Mund kam. Dabei hatte ich es aber auch geschafft, sie, nur durch Zungen- und Lippenarbeit und einem zärtlichen Finger, ebenfalls zu einem Höhepunkt zu bringen. Über diesen besonderen Erfolg amüsierten wir uns sehr.
    
    Und eines Abends, als Tanja noch einmal unser Schlafzimmer verlassen hatte, um uns nach einem hitzigen Liebesakt etwas zu trinken zu holen, kam sie zurück und stellte mit etwas zitterigen Händen die Gläser auf den Nachttisch.
    
    „Die waren so überdeutlich zu hören, hatten ihre Tür nicht richtig zu ... Ich ging hin, um sie zu schließen und sah die beiden kurz in voller Aktion ..." Ich sah Tanja gespannt an, das konnte nicht alles gewesen sein, wir hatten schließlich alle mehrfach nebeneinander gevögelt. „Susanne war auf den Knien, hatte sich mit dem Oberkörper aufs Bett gelegt ..."
    
    Ich konnte es mir lebhaft vorstellen. „Thomas war in einem Po ... ganz ..." „Oh ...", mehr fiel mir nicht ein. „Du hättest sie mal hören sollen ... Susanne hat gestöhnt, so etwas habe ich noch nie gehört ..."
    
    Ihr Hintern hatte es ihm offenbar sehr angetan, verrückt.
    
    Es dauerte einen kleinen Moment, bis wir beide wieder dafür in der Stimmung waren, eine weitere Runde Zärtlichkeiten auszutauschen.
    
    Tja, und dann kam der Freitag, unser letzter Tag im Ferienhaus, am nächsten Morgen galt es früh abzureisen, damit das Servicepersonal das Haus rechtzeitig für die nächsten Gäste fertig machen konnte. Wie durch ein paar dunkle Wolken, die ...
    ... sich vor die Sonne schoben, war die Stimmung spürbar etwas gedämpfter.
    
    Ein letztes Abendessen wurde gemeinsam gekocht und genossen, bei dem wir alle die Freunde und das Glück bekundeten, welches wir in dieser verrückten Woche erfahren hatten. Dann kam eine erste mahnende Stimme auf, „es müsse weitergehen wie zuvor". Eine andere meinte, „what happens in denmarks stays in denmark". Ich war mir da nicht so sicher, ob das so einfach gelingen würde, wie es sich sagen ließ.
    
    Nach dem Essen und einem kräftigen letzten Gin-Tonic ging es für beide Paare deutlich früher als sonst in die Schlafzimmer, schließlich war es die letzte Nacht in dieser aufregenden Konstellation.
    
    Tanja und ich liebten uns mehrfach, ausdauernd und sehr leidenschaftlich.
    
    Doch es gab auch immer wieder lange Phasen, wo wir uns nur ansahen und uns streichelten, für manches, was in uns vorging, fehlten uns schlicht die Worte in diesem Moment.
    
    Immerhin beteuerten wir uns gegenseitig, wie sehr wir die Zeit, die wir so unverhofft erhalten hatten, miteinander genossen hatten und in Erinnerung behalten würden. Dies zu formulieren, fiel uns beiden sichtlich schwer. Noch schwerer war, eine Zuversicht zu bekunden, dass wir uns „danach" wieder wie die „Freunde" die wir davor gewesen waren, begegnen konnten.
    
    Wenn ich ehrlich war, glaube von uns beiden keiner, dass es möglich sein würde, womit vermutlich auch eine Angst vor den Folgen eines Scheiterns davon im Raum stand. Vielleicht würden wir gar mehr verlieren, ...
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