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Ein Urlaub mit Folgen
Datum: 04.06.2026, Kategorien: Reif
... ersten Abend in nun „unserem Zuhause. Als ich vom Einkaufen mit zwei gefüllten Sachen zurückkam, war Susanne mit dem Packen auch schon fertig, und wir standen, nachdem ich die Einkäufe in die Küche gebracht hatte, beide in unserem Wohnzimmer am Fenster, sahen hinaus und warteten auf das Eintreffen von Thomas und Tanja. „Max, es tut mir leid, was ich und Thomas euch beiden angetan haben ... Ich habe keine Erklärung dafür, wie das passieren konnte ..." Ich sah zu ihr hin und nahm sie in den Arm. „Danke ... es ist ja nicht so, dass wir beide ins Bodenlose gefallen sind ... Aber krass war es schon! Ich hoffe, dass Tanja damit auch zurechtkommt ..." „Du wirst dich schon um sie kümmern ... warst für mich ja auch immer da ...", sagte sie einer Stimme, die inzwischen recht flatterig klang. „Mann, für mich hat immer alles zwischen uns gestimmt ...", „Hat es auch Max ... ich komme mir vor, wie jemand, der eine Droge genommen hat und davon schon nach dem ersten Mal nicht mehr loskommt ..." „Verlier dich nicht, pass auf dich auf ...", antwortete ich, „dass würde ich nicht ertragen ... werdet glücklich ... ich kümmere mich um Tanja ...", kam mir über die Lippen während meine Augen sich mit Tränen füllten. Die gemeinsame Zeit mit ihr hatte schon Gewicht gehabt, mir viel gegeben und bedeutet, das war nicht zu ignorieren, das ließ sich nicht löschen, wie eine Kreideschrift an einer Tafel mit einem Schwamm ... Just in diesem Moment hielt das Auto mit den beiden anderen vor ...
... unserem Haus, Tanja hatte einen Koffer und zwei Taschen dabei, Thomas half ihr beim Tragen. Ich öffnete den beiden die Haustür und nahm Tanja und ihm ihr Gepäck ab. Susanne umarmte mich noch ein weiteres Mal, ohne dass wir weitere Worte wechselten, es war alles gesagt worden zwischen uns, aber das konnten die beiden ja nicht wissen. Danach umarmte sie Tanja, dann ergriffen sie und Thomas ihre Sachen und sie waren auf und davon. Nun waren Tanja und ich alleine, hier, was nun für uns unser Zuhause sein würde, zumindest so lange, bis es zu einer endgültigen Entscheidung, wie es zwischen uns beiden Paaren weitergehen würde, käme. „Komm, ich zeig' dir, wo du deine Sachen unterbringen kannst ...", sagte ich, damit sich Tanja möglichst schnell einrichten und etwas heimisch fühlen konnte. „Das schaffe ich schon alleine ...", verblüffte sie mich, „oder habt ihr eure Schränke nicht im Schlafzimmer?", fuhr sie lachend fort. „Danke für das Angebot, komm, lass dich mal küssen!" Es wurde unser erster Kunst in dieser Wohnung, gleich danach legte sie los. Plötzlich bekam ich den Einfall, dass es eine gute Idee wäre, frische Bettwäsche aufzuziehen und frische Handtücher für sie im Bad bereitzulegen. Danach begab ich mich in die Küche und fing damit an, etwas zu kochen, von dem ich wusste, dass sie es sehr gerne aß. Hatte eben seinen Vorteil, wenn man schon einige Male zusammen auf Touren oder in den Urlaub gefahren war. Tanja war mir alles andere als fremd ... Schneller als ich ...