1. Zu viel Arbeit


    Datum: 06.06.2026, Kategorien: Ehebruch

    Ich sitze in unserem großen Sessel in der Ecke unseres Wohnzimmers und kann nur noch heulen. Der Brief, den ich vor etwa einer halben Stunde auf dem Tisch vor unserer Couch gefunden habe, hat mich in einen furchtbaren Schockzustand versetzt. Mein Mann, mein geliebter Mann, hat mir geschrieben, dass er das kommende Wochenende mit einer anderen Frau verbringen wird und zu dem Freiluftkonzert der Toten Hosen gehen wird. Da ich ja schon seit mehr als 6 Monaten keine Zeit für ihn, für uns habe, könnte ich mich ja in dieser Zeit ohne Störung dem großen betrieblichen Projekt widmen oder den damit beschäftigten Männern der Chefetage.
    
    Voller Sorge, voller Angst versuche ich meinen Mann anzurufen. Es wird immer wieder durch die Maschinenstimme mitgeteilt, dass die Rufnummer zur Zeit nicht zu erreichen ist. Auch meine Mail, meine WhatsApp Nachrichten wurden zwar gesendet, aber nicht empfangen und schon gar nicht gelesen. Kurz vor dem Zusammenbruch rief ich meine Schwiegereltern an und mein Schwiegervater war recht kurz angebunden, so ganz anders als sonst. Er reichte mich aber an seine Frau weiter und die war wirklich nett.
    
    "Komm her, Betty, so am Telefon will ich in diesem Fall nicht mit dir sprechen. Komm her und sprich mit uns, wenn du schon keine Zeit für Jürgen hast. Du weißt, dass wir dir den Kopf nicht abreißen."
    
    Nach kurzer Überlegung warf ich ein paar Sachen in eine Tasche, setzte mich in meinen kleinen Flitzer, den schon etwas in die Jahre gekommenen Mazda 2 und ...
    ... fuhr zu meinen Schwiegereltern. Auf der Fahrt habe ich Zeit, zurück zu denken.
    
    Wir Beide, Jürgen und ich, haben uns vor nunmehr 8 Jahren bei einer Tanzveranstaltung unseres Sportvereins kennengelernt, haben an dem Abend viel miteinander getanzt, uns gut unterhalten und uns für das dann folgende Wochenende verabredet. Er gefiel mir, dieser braungebrannter blonder großer Mann mit den Händen, denen man die körperliche Arbeit ansah, die aber so zart sein konnten. So ungeheuer zärtlich.
    
    Jürgen war eigentlich Elektriker, arbeitete aber als Betriebshandwerker in dem Betrieb, in dem ich auch bald arbeiten werde. Er ist fast 190 cm groß, treibt viel Sport, geht einmal die Woche in die Mucki-Bude und einmal zum Judo-Training. Obwohl er fast 2 Jahre jünger ist, wirkt er auf Grund seiner Größe, seines Körperbaus und besonders wegen seines ruhigen gelassenen Wesen älter. Er ist mein Fels in der Brandung. Zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens war ich kurz vor dem Abschluss meines Studiums und erreichte bald meinen Abschluss, meinen Master in Verfahrenstechnik Chemie.
    
    Ich bin Betty, eine schlanke, etwas kleine, nur 168 cm große, blonde Frau mit nach meiner Meinung zu großen Busen und den dazu passenden Arsch. Sonst gefalle ich mir eigentlich recht gut und seit ich meine Haare sehr kurz trage, noch mehr.
    
    Jürgen hat mir oft gesagt und auch gezeigt, dass er, wie er es sagt, jedes Gramm an mir liebt. Und ich liebe es, wenn er es mir zeigt.
    
    Auf jeden Fall sahen wir uns nach meinem ...
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