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Gefangen im Netz der Begierde
Datum: 08.06.2026, Kategorien: Inzest / Tabu
... ihren weit geöffneten Augen. „Oh!" Ihre Hand fuhr theatralisch an den Mund. „Schon so spät!" Es war eine Übertreibung, die Zeit war doch irrelevant an diesem Abend. Aber sie nutzte sie als Aufbruchssignal und sprang auf, ihr Stuhl scharrte laut über den Boden. „Ich muss mich noch frisch machen und umziehen!" Mit einer Energie, die mich schwindlig machte, packte sie die beiden großen Koffer, die im Wohnzimmer wie Ankläger gestanden hatten. Sie wirkten schwer, aber sie schleppte sie resolut, einer nach dem anderen, den kurzen Flur entlang -- direkt auf *mein* Schlafzimmer zu. Die Tür stand offen. Ich saß noch am Küchentisch, unfähig mich zu rühren, und starrte ihr hinterher. Mein Blick hing an ihr, an der entschlossenen Linie ihrer Schultern, der Art, wie ihr Haar im Nacken schwankte. Sie verschwand durch den weißen Rahmen der Schlafzimmertür, ohne sich umzudrehen. Ein dumpfes Geräusch entstand, als die Koffer auf den Boden fielen. Dann das Klicken des Lichtschalters. Gelbes Licht fiel in den Flur und zeichnete einen rechteckigen Ausschnitt auf den Boden, direkt vor meinen Füßen. Ein Stück meiner Privatsphäre war damit betreten, besetzt. Ich hörte, wie sie begann, die Koffer zu öffnen, das Geräusch von Reißverschlüssen, die sich surrend öffneten. Das vertraute, doch jetzt zutiefst beunruhigende Geräusch des Aus- und Anziehens. Das dumpfe Geräusch der Reißverschlüsse aus meinem Schlafzimmer hallte noch in meinen Knochen nach, als sie wieder im Türrahmen erschien. Ich ...
... hatte mich nicht bewegt, saß noch immer wie an den Küchenstuhl genagelt, die Hände um die kalte Kaffeetasse geklammert. Doch als mein Blick auf sie fiel, fuhr mir ein Schock durch die Glieder, heiß und eisig zugleich. Die Luft blieb mir weg. „Wie... wie zum Teufel bist du denn angezogen?!" Die Worte schossen aus mir heraus, rau, fast schon ein Schrei, bevor ich sie zurückhalten konnte. Empörung, Sorge und etwas viel Dunkleres, Beunruhigenderes mischten sich in meiner Kehle. Sie stand da, im trügen Licht der Flurlampe, und sah aus wie eine Verkörperung verbotener Fantasien. Ihr langes, feuerrotes Haar, das vorhin noch wild um ihr Gesicht gefallen war, war nun zu einer perfekten, glänzenden Mähne gebürstet, die in sanften Wellen über ihre Schultern bis fast zur zur Hälfte ihres Rücken fiel. Ein paar Strähnen hatte sie mit einer unsichtbaren Spange kokett hinter ein Ohr gesteckt, was ihr Gesicht freigab -- dieses unschuldig-verführerische Gesicht mit den hohen Wangenknochen, den vollen, jetzt knallrot geschminkten Lippen und den großen, mandelförmigen Augen, die mich nun herausfordernd musterten. Ihre Augenbrauen waren perfekt gezupft, ein dunkler Akzent über diesem anmutigen Gesicht. Doch es war ihre Aufmachung, die mich lähmte. Ein schwarzes Kleid. *Knapp* war eine Untertreibung. Es war aus einem glänzenden, fast flüssig wirkenden Stoff, der sich wie eine zweite Haut um jede Kurve ihres Körpers schmiegte. Es endete *weit* über der Mitte ihrer Oberschenkel -- so weit, ...