1. Desiree 4


    Datum: 09.06.2026, Kategorien: An– und Ausgezogen,

    ... dem Esstisch hatte sie ein wunderbares Frühstück vorbereitet. Es gab Semmeln, Brot, Schinken, Käse, Marmelade, Honig und eben - wie schon erwähnt - Kaffee. Auch zwei weiche Eier standen schon bereit, aber die Krönung von allem war Sonja. Sie hatte einen kurzen Morgenmantel an, der vollständig aus schwarzer Spitze bestand. Er reichte ihr bis Mitte Oberschenkel und bedeckte ihren wunderbaren Körper darunter nur spärlich. Wie eine Silhouette zeichneten sich ihre Rundungen unter dem Stoff ab. An den Füßen trug sich Hauspatschenhighheels mit einem schwarzen Plüschbommel vorne. Sie sah atemberaubend aus. Obwohl sie keinerlei Schminke trug, hatte sie ein Gesicht wie eine Puppe.
    
    Wir frühstückten ausgiebig und unterhielten uns über die vergangene Nacht. Beide kamen wir zu dem Schluss, dass es wunderschön war. Ich merkte an, dass ich das gerne wiederholen möchte, aber dies wohl nicht ginge, demnach sie ja eine Prostituierte war. Sie schaute mich groß an, ich hatte fast das Gefühl, sie hätte Tränen in den Augen. Sofort ruderte ich zurück und versicherte ihr, dass ich sie damit nicht abwerten wolle. Lediglich da sie ansonsten ja für Geld mit Männern schliefe und ich mir eine Nacht auf Dauer mit ihr wohl nicht leisten kann. Wieder schaute sie mich groß an und sagte dann ganz leise: ...
    ... „Du kleiner Dummkopf, ich mag dich sehr und lass dich nie wieder bezahlen.“ Jetzt standen mir fast die Tränen in den Augen. Ich stand auf, ging zu ihr und umarmte sie. Sonja erwiderte meine Umarmung sofort und wir hielten uns eine gefühlte Ewigkeit einfach nur fest.
    
    Wir beendeten noch das Frühstück mit einem letzten Kaffee und dann gingen wir gemeinsam duschen. Wir seiften uns gegenseitig ein, aber ganz ohne sexuelle Gedanken. Wir fühlten uns einfach nur wohl miteinander. Danach zog ich mich vollständig wieder an und wollte mich auf den Weg nach Hause machen. An der Tür umarmten wir uns noch einmal und küssten uns. „Es ist total verrückt, aber ich bin dabei, mich in dich zu verlieben“, sagte ich ihr, als wir unseren Kuss unterbrachen. Sie küsste mich wieder, schob mich bei der Tür hinaus und lächelte mich an. Als die Tür noch einen kleinen Spalt offen war, gerade so weit, dass ich ihr Gesicht noch sehen konnte, flüsterte sie: „Ich auch.“
    
    Kurz stand ich wie vom Blitz getroffen da und erst das Klacken der zufallenden Tür riss mich aus meiner Starre. Was war in dieser Nacht und an diesem Morgen geschehen, ich wusste es nicht. Nun machte ich mich auf den Heimweg und zu Hause angekommen schrieb ich Sonja, dass ich zu Hause bin und bedankte mich für diese wundervolle Nacht. 
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