1. Der Schlüssel zur Versuchung 04


    Datum: 10.06.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    ... fühlte sich gebraucht, gesättigt und doch irgendwie elektrisch geladen an. Ich ließ das schwarze Kleid, das sich um meine Hüften geschoben hatte, wieder hinabgleiten und strich es glatt. Es war nur eine schwache Geste der Wiederherstellung zu meiner Fassade.
    
    Eduard blieb auf dem Bett sitzen, den Kopf in den Händen vergraben und die Ellbogen auf die Knie gestützt. Sein nackter Rücken war wie eine Landschaft aus Verspannung und Reue. Ein leises, unterdrücktes Schluchzen war von ihm zu hören.
    
    "Du... du wirst meiner Frau nichts sagen, oder? Solange ich dir die... Leads beschaffe", brach es heiser aus ihm heraus. Er wagte nicht mehr, mich anzusehen.
    
    Ich ging zur Kommode, griff hinter die Wasserflaschen, stoppte die Aufnahme auf meinem Smartphone und steckte es geschwind in meine Handtasche. Dann drehte ich mich langsam zu ihm um, lehnte mich mit den Hüften an die Kante des Möbelstücks und sah ihn an.
    
    "Das hängt ganz von dir ab, Eduard", sagte ich kühl.
    
    "Ich will zwar deinem Familienglück nicht im Weg stehen. Aber wenn du nicht lieferst..."
    
    Und griff in meine Handtasche, zog eine schon vorher vorbereitete schlichte, weiße Visitenkarte hervor. Nur mein Name, DANIELA, meine private E-Mail und meine private Handynummer standen darauf. Nichts, womit er Herr Tekin, hinter meinem Rücken, kontaktieren konnte.
    
    Dann trat ich wieder vor ihm hin, beugte mich hinunter, während er noch immer den Boden anstarrte. Langsam, beinahe zeremoniell, schob ich meine Hand zwischen ...
    ... seine gespreizten Beine und klebte die Karte mit der beschrifteten Seite nach oben auf seine noch feuchte, schlaffe Eichel. Ein absurd intimer und demütigender Akt und es passte perfekt zu seiner aktuellen Gemütslage. Er zuckte zusammen, als das dicke Papier seine sensible Haut berührte.
    
    "Das ist deine Glücksleine", erklärte ich, während er mit weit aufgerissenen Augen auf die Karte an seinem eigenen Schwanz starrte. "Ab nächster Woche schickst du mir die Leads. Unzwar alle Leads. Nicht mal ein Krümel wird an Jan oder an irgendwen sonst gehen. Nur an mich. Jeden Montagmorgen, pünktlich um acht, erwarte ich die Datei an meine Emailadresse. Die Qualität und die Menge der Leads sollte stimmen und kein Wort an Jan über mich. Sag ihm einfach du hast damit aufgehört Daten zu veruntreuen, weil du fast erwischt worden wärst!"
    
    Ich beugte mich vor, bis mein Mund dicht an seinem Ohr war. "Und wenn du auch nur einen Tag zauderst, auch nur den kleinsten Fehler machst oder auf die idiotische Idee kommst, deinen Job zu wechseln... dann bekommt deine schwangere Sofia in ihrem hübschen Häuschen in der Vorstadt einen ganz besonderen Besuch von mir. Du verstehst?"
    
    Er nickte, mehrmals und abgehackt, wie eine Marionette. "Ja", würgte er heraus. "Ja, ich verstehe."
    
    Ich zog darauf meinen Trenchcoat wieder an und bevor ich ging, warf ich einen letzten Blick auf ihn. Er saß immer noch da, die weiße Visitenkarte klebte weiter surreal an ihm. Er war ein gebrochener Mann. Meine Kreation, eine ...