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VHS- Ungewöhnliche Lektionen
Datum: 13.06.2026, Kategorien: BDSM
Die Luft im Klassenraum war stickig. Es war ein warmer Abend im Juni, einer dieser Tage, an denen die Hitze der Stadt auch nachts noch an den Fenstern klebte. Die Neonlichter summten leise, während Frau Peier durch die Reihen ging, ein Stapel vergilbter Arbeitsblätter in der Hand. „Markus“, sagte sie plötzlich, ihre Stimme warm und doch streng, „könnten Sie sich bitte etwas mehr konzentrieren? Der Akkusativ verlangt Präzision, nicht Rätselraten.“ Markus Neumann lehnte sich in seinem Stuhl zurück, seine kräftigen Arme vor der Brust verschränkt. Die anderen Kursteilnehmer warfen ihm verstohlene Blicke zu – die meisten älter als er, doch Markus war hier das Zentrum der Aufmerksamkeit. Groß gewachsen, ein athletischer Körperbau, ein selbstsicheres Lächeln, das meist von seiner leichten Arroganz begleitet wurde. Er war der Typ Mann, der selten für etwas arbeiten musste, um zu bekommen, was er wollte. Doch Frau Peier beeindruckte das nicht. Sie war 56, die Lehrerin, die nie „Frau Professorin“ genannt werden wollte. Kurze graue Haare umrahmten ihr Gesicht, und ihr Stil war für den staubigen Rahmen einer Abendschule beinahe provokant. Enge Kleider, die ihre üppigen Rundungen betonten, hohe Schuhe, die ihre kleinen Schritte klacken ließen und sie größer erscheinen ließen, als sie war. „Es tut mir leid, Frau Peier“, murmelte Markus halbherzig und schielte aus dem Fenster. „Das können Sie nach dem Unterricht gerne genauer erklären“, antwortete sie kühl. „Sie bleiben ...
... noch kurz hier. Wir haben Redebedarf.“ Die anderen Kursteilnehmer schauten zwischen Frau Peier und Markus hin und her, einige grinsten wissend, andere murmelten sich Mut zu, um schnell noch etwas zu fragen. Markus ließ ein genervtes Seufzen hören und zog die Augenbrauen zusammen. Die Uhr schlug acht, und der Klassenraum leerte sich. Markus blieb sitzen, trommelte ungeduldig mit den Fingern auf dem Tisch, bis Frau Peier ihn mit einer knappen Handbewegung aufforderte, ihr ins Sprechzimmer zu folgen. Der Raum war klein und in beige Tönen gehalten, kaum größer als ein Abstellkammer, mit einem Schreibtisch, einem Aktenschrank und einem Fenster, das in den Hof zeigte. Bücher stapelten sich auf jeder freien Fläche, und ein leichter Lavendelduft schwebte in der Luft. Frau Peier lehnte sich an ihren Schreibtisch, die Arme vor der Brust verschränkt. „Sie scheinen nicht besonders motiviert zu sein, Markus. Ich frage mich, warum Sie diesen Kurs überhaupt besuchen.“ Markus zuckte mit den Schultern, sein Lächeln halb provokant, halb verlegen. „Mein Vater will, dass ich den Abschluss mache.“ „Ihr Vater will.“ Frau Peier betonte die Worte und schüttelte leicht den Kopf. „Und Sie selbst? Was wollen Sie?“ Markus öffnete den Mund, doch er schloss ihn wieder. Zum ersten Mal schien er etwas von seiner Selbstsicherheit zu verlieren. Frau Peier musterte ihn, ihre Augen forschend, aber nicht unfreundlich. „Markus, Sie sind kein Dummkopf, auch wenn Sie sich manchmal so verhalten. ...