1. VHS- Ungewöhnliche Lektionen


    Datum: 13.06.2026, Kategorien: BDSM

    ... ihn fragend ansah. „Was ist mit dir los? Du bist ja rot wie eine Tomate.“
    
    Markus antwortete nicht. Er steckte die Hände tiefer in die Taschen und ging mit schnellen Schritten Richtung Ausgang. Der Blick, der ihm im Sprechzimmer begegnet war, würde ihn noch lange beschäftigen. Und kommenden Montag würde sie ihn wahrscheinlich weiter fertigmachen.
    
    Montag
    
    Beim nächsten Unterricht ignoriert Frau Peier in ziemlich, rief Markus aber nach der Stunde zum Lehrertisch. Dann reichte sie Ihm wortlos einen verschlossenen Briefumschlag, auf dem nur sein Name in großen Buchstaben in Kalligraphie stand und der mit rotem Siegelwachs verschlossen war. „Nun gehen sie.“
    
    Zuhause öffnete er den Brief. Dieser enthielt ein paar Informationen und Anweisungen.
    
    Nächste Stunde zum Nachsitzen Montag, 17:00h. Eine Adresse nicht weit entfernt. Eine Liste mit Material wie Schreibblock, Bleistift, Roter Edding, Dicke Zeno Wachsmalstifte für Kleinkinder, ein 50cm Lineal, sowie eine 1,5l Trinkflasche aus Glas und ein Handtuch.
    
    Markus wunderte sich über Wachsmalstifte und Handtuch, dachte sich aber erstmal nichts.
    
    Am Montag fuhr er in die Vorortsiedlung und hielt an der Adresse. Es war ein kleines Rotsteinhaus mit Weißen Holzfenstern, Gardinen, Kunstschmiedegittern mit Blumenkästen und Geranien vor den Fenstern und dem ordentlichsten garten den er je gesehen hatte.
    
    Es war 17:01h, er öffnete die kleine Gartenpforte ging hindurch und schloss sie wieder und lief den Weg zur Haustür ...
    ... entlang.
    
    Als er diese fast erreich hatte ging die Tür auf. Er ging hindurch und befand sich im kleinen Flur. Links eine Braune Tür, dann eine kleine schmal Treppe nach oben, voraus eine gang und eine Tür und links eine offene Tür. Im Flur gerade aus saß ein riesiger Dunkelbrauner Hund, wachsam und still, hünenhafte Statur, elegant und kräftig, hängende Lefzen, ausdrucksstarkes Gesicht. Wahrscheinlich eine Dogge.
    
    Von links erschall die Stimme von Frau Peier mit dem typischen Ton einer Lehrerin: “kommen sie rein! Schließen sie die Tür, putzen sie die Schuhe ab, hängen sie die Jacke auf. Ich bin hier.” Er tat wie geheißen , nahm seinen Beutel mit den Utensilien unter Beobachtung des Hundes und trat dann auf Socken in das Zimmer nebenan.
    
    Das ganze Haus wirkte wie aus einem Film der 50er und 60er Jahre, alles adrett und ordentlich. Eine Einrichtung wie aus dem Museum mit Nierentisch und Spitzendeckchen. Der große Hund folgte ihm und setzte sich in die Tür. „Hierher“ klang eine Stimme aus dem Zimmer hinter der angelehnten Flügeltür nach hinten raus.
    
    Als er durch die Glastür mit den weißen Vorhängen trat befand er sich in einem Salon mit Bücherwand, Klavier, Hocker, zwei Sesseln und einer Schulbank wie vor 100 Jahren mit Holzbank und Tisch. Markus sah sich erstaunt um und staunte, besonders als er Frau Peier da stehen so.
    
    Sie hatte ganz andere Kleidung an, als in der Schule. Ihre langen Haare waren streng zum Dutt gebunden.
    
    Sie hatte ein breites samtenes schwarzes Halsband ...
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