-
Schreibtherapie 3.2: Flug und Fall
Datum: 16.06.2026, Kategorien: Gruppensex
... spürte die Schwere seiner Worte. „Priya war da. Sie hat mich aus dem Kugelhagel gezogen, mich versteckt und mir geholfen, ärztliche Hilfe zu bekommen. Da war sie gerade 13. Sie hat alles riskiert, um mich zu retten. Ich würde alles für Priya tun, verstehst du? Alles." Seine Stimme wurde leiser, schneidend. „Hör endlich auf, über andere Leute vorschnell zu urteilen. Du hast keine Ahnung, was Menschen durchgemacht haben oder was ihre Beziehungen ausmacht." Rick fiel die Kinnlade herunter. Er starrte Bobby mit weit aufgerissenen Augen an, völlig sprachlos. Die Erzählung hatte ihn sichtlich getroffen, er hatte offensichtlich nicht mit einer solchen Offenbarung gerechnet. Ich kannte diese Geschichte bereits und grinste leicht. Es war gut, dass Rick einmal seine Grenzen aufgezeigt wurden. Die Stille in der Küche war plötzlich dick und angespannt, nur unterbrochen vom leisen Klappern des Bestecks aus dem Esszimmer. Wir servierten das Essen der wartenden Gruppe, die schon ungeduldig am festlich gedeckten Tisch saß. Der Duft von Trüffelpasta und gebratenem Steak erfüllte den Raum und ließ die Mägen knurren. Rick hatte sich wieder gefangen, wenn auch noch etwas nachdenklich. Er half, die Teller auf den Tisch zu bringen, während wir anderen schon die ersten begeisterten Geräusche von uns gaben. „Das sieht ja unglaublich aus!", rief Melania, als sie ihren Teller entgegennahm. „Bobby, du bist ein Genie!" „Ich glaube, ich bin im falschen Film!", scherzte Elif und nahm einen ...
... tiefen Atemzug vom dampfenden Teller. „Trüffel! Ich kann es immer noch nicht fassen." Bobby nickte zufrieden und stellte eine Flasche auf den Tisch. Es war eine Rotweinflasche, die nicht nur teuer aussah, sondern deren Etikett uns bescheiden lebende angehende Erzieher regelrecht sprachlos machte. Priya nahm die Flasche in die Hand und strich über das Etikett. „Das ist ein ganz besonderer Bordeaux", erklärte sie mit Kennerblick. „Ein Saint-Émilion Grand Cru. Den gab es nur in einem außergewöhnlichen Jahrgang." Sie reichte die Flasche Bobby, der sie mit geübter Hand entkorkte. Ein leiser Plopp hallte durch den Raum. „Das ist ja Wahnsinn!", flüsterte Katze. „Ich trinke sonst nur Tetrapack-Wein." Sean grinste. „Na, dann lass es dir schmecken, Katze. Heute Abend wird geklotzt, nicht gekleckert!" Bobby goss den dunklen Wein in die Gläser und Priya hob ihres. „Genießt es, Leute. Jeder Schluck ist ein kleiner Luxus, den wir uns heute verdient haben." Rick, immer noch etwas kleinlaut, nahm vorsichtig einen Schluck. Seine Augen weiteten sich. „Wow... das ist ja... unglaublich." Melania hob ihr Glas zu mir. „Auf uns, mein Schatz. Auf unsere außergewöhnliche Clique und auf so viel Luxus im Leben." Ich stieß mit ihr an, und wir genossen den ersten Bissen der Pasta, während die angeregten Gespräche und das Lachen den Raum erfüllten. Es war ein Fest für die Sinne und ein triumphaler Abschluss einer intensiven Zeit. Nach dem Essen bat Priya uns, das Geschirr in die ...