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Schreibtherapie 3.2: Flug und Fall
Datum: 16.06.2026, Kategorien: Gruppensex
... fröhlichen Geplapper. Als wir fertig waren, übernahm Priya wieder das Zepter. Sie erhob sich und klopfte leicht auf ihr Glas, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. „So, ihr Lieben", begann sie mit ernster, aber warmer Stimme, „ich möchte mich im Namen von uns allen gerne bei Alex' Eltern bedanken. Sie haben uns ihr wunderschönes Haus überlassen, während sie selbst in Frankfurt sind und sie haben Alex ihr volles Vertrauen geschenkt. Das ist nicht selbstverständlich und ich möchte sie auf keinen Fall enttäuschen." Sie sah uns alle der Reihe nach an. „Deshalb fordere ich euch alle auf, das ganze Haus von oben bis unten zu putzen. Es soll blitzsauber hinterlassen werden, wenn wir abreisen. Das ist eine japanische Tradition für einen solchen Fall, die ich sehr zu schätzen gelernt habe." Ich sah, wie Rick sich beschweren wollte, sein Mund öffnete sich schon leicht. Doch Anne war plötzlich mutig. Sie gab ihm einen gezielten Ellenbogenstoß in die Seite, noch bevor er etwas sagen konnte und funkelte ihn böse an. Rick war sichtlich überrascht, schloss seinen Mund wieder und schwieg. Ich nutzte die Gelegenheit und sagte: „Und ich möchte mich im Namen aller bei Bobby bedanken, dass er uns so fantastisch bekocht hat. Das war ein Fest!" Bobby nickte bescheiden. „Gern geschehen, Leute. Hat mir Spaß gemacht." „Also, worauf warten wir noch?", rief Melania und stand auf. „Ärmel hochkrempeln, Leute! Ran an den Schmutz! Wer ist für die Bäder zuständig?" Sean grinste. „Ich ...
... nehme die Bäder!" Katze lachte. „Ich kümmere mich um die Küche. Da kann ich gleich noch ein paar Reste naschen." Elif schüttelte lachend den Kopf. „Ich nehme dann das Wohnzimmer." Anne sah Rick an. „Du kommst mit mir und hilfst im Schlafzimmer. Und wehe, du beschwerst dich!" Rick nickte nur stumm. Und so begannen wir, das Haus zu putzen, die Stimmung war trotz der anstehenden Arbeit ausgelassen und wir waren voller Tatendrang. Wir putzten das Haus von oben bis unten. Jeder packte mit an, und es wurde gewischt, geschrubbt und aufgeräumt, bis kein Staubkorn mehr zu finden war. So sauber war es wahrscheinlich noch nie. Als meine Eltern schließlich nach Hause kamen, waren sie tatsächlich völlig aus dem Häuschen vor Freude. Mein Papa rief mich sofort an und bedankte sich überschwänglich für das blitzblanke Haus und unser Verantwortungsbewusstsein. Besonders lustig wurde es, als mein Papa die Rotweinflasche entdeckte, die Bobby als Dank für seine Gastfreundschaft dagelassen hatte. Er rief mich zwei Tage später völlig außer Atem an. „Alex! Du glaubst nicht, was ich gerade gefunden habe!", keuchte er ins Telefon. „Diese Flasche... Bobby... hat der uns die wirklich dagelassen? Ich habe fast einen Herzinfarkt bekommen, als ich gesehen habe, was das für ein Wein ist!" Es war der teure Saint-Émilion Grand Cru, den Priya uns schon als besonderen Tropfen erklärt hatte. Wir hoben die Flasche dann tatsächlich für Papas 60. Geburtstag auf. Es war ein besonderer Moment, ...