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Die Abenteuer der Maya Klein 05
Datum: 22.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... welche sie nervte. Hatten sie denn jetzt nicht alles geklärt? „Zwei Klausuren, Maus. Von daher weiß ich es noch nicht. Wenn ich es irgendwie einrichten kann, vielleicht Donnerstag?" Er lächelte in ihre Richtung. „Ich freue mich auf das nächste Wochenende. Vielleicht dann lieber in Köln?" „Nein. Lass uns nach Hause fahren. Manne braucht uns, und vielleicht hat sich bis dahin auch Hevi wieder einbekommen?" Sascha nickte. „Gut, okay. Aber lass sie sich melden, einverstanden? Versuchen wir irgendwie auf andere Gedanken zu kommen. Sie weiß ja, wo und wie wir erreichbar sind." Maya war einverstanden. Sie konnte ihn ja verstehen. Er wollte Ruhe in die ganze Sache bringen. Bei den Henschels angekommen, wartete ein reichhaltiges Abendbrot auf sie. Ente, Klöße und Rotkraut vermochten das Essen, ihre Stimmung aufzuhellen. Von Nadja wussten Lars und Sandra Bescheid und versuchten, es ihrer Gasttochter so schön wie möglich zu machen. Saskia erzählte von der WG. Die Wohnung war groß und geräumig, ihr Zimmer mit 30 m² üppig von seinem Platzangebot. Die beiden Mitbewohnerinnen waren etwas älter, aber sehr freundlich zu ihr gewesen. Sie müsste sich nur schnell entscheiden, da es noch viele weitere Bewerber gab. „Warum willst du unbedingt weg von uns? Ich verstehe das nicht?", fragte Sandra. „Du hast es doch gut und finanziell ist es viel günstiger. Wenigstens noch für das Studium." „Mama. Ich mag für mich sein. Ich jobbe nebenbei, da habe ich die Miete zusammen, und ...
... vielleicht wollt ihr mich auch ein wenig unterstützen? Günter bekommt doch auch." Sandra und Lars wechselten Blicke, dann stimmten sie zu. Auch der Sohn war früh ausgezogen, dann hatte ihre Kleine das gleiche Recht. „Wir haben noch das Türmchen hier, dann ist das Haus wenigstens nicht ganz so leer", meinte Sandra. Sascha lächelte in Saskias Richtung. „Ich feiere den Tag, an dem ich ausziehen kann. Bin voll des Neides. Wenn du möchtest, helfen wir dir. Mit Maya ein Leichtes." „Echt? Ihr würdet mir helfen?", fragte die junge Henschel. „Super gerne!" „Klar, warum nicht. Alles, was mich auf andere Gedanken bringt." Maya schenkte Saskia ein Lächeln. „Isst noch jemand die letzte Ente?", fragte sie schüchtern. Lars lächelte. „Greif zu und iss alles auf, ich glaube, wir sind fertig." Er sah sie nachdenklich an. „Nadja hat uns geschrieben. Tut uns sehr leid wegen deiner Freundin! Wenn du mit uns reden möchtest, dann jederzeit." Maya lächelte. „Danke euch. Super lieb, aber im Moment geht es mir gut, dank euch." Sie griff nach Saschas Hand und sah zu Saskia rüber. „Das mit deiner Freundin tut mir sehr leid. Das wollte ich wirklich nicht." Sie dachte an die Influencerin. Saskia sah sie entgeistert an. „Das ist doch keine Freundin! Wer so etwas macht, ist das Letzte. Die hat richtig Stress jetzt. Es will keiner mehr etwas mit ihr zu tun haben. Die hat völlig übertrieben und wollte auf deiner Welle reiten, Maya. Das haben ihr die Leute sehr schnell ausgetrieben. Sie ...