1. Die Abenteuer der Maya Klein 05


    Datum: 22.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... mit dem Schwanz, ließ sich streicheln und warf sich mit der linken Flanke gegen ihre Beine. „Guten Morgen!"
    
    „Na Maus? Machst los?", fragte Sascha vergnügt.
    
    „Du, ich würde mir noch schnell was zu Essen machen, ich störe euch auch nicht."
    
    „Komm doch her, dann stelle ich dir meine Leidensgenossen vor." Er lachte, die entgleisten Mienen seiner Lernpartner amüsierten ihn.
    
    Maya trat an den Tisch heran, der mit Schreibblöcken, Tablets und Notebooks bedeckt war. Man war anscheinend schon emsig dabei gewesen.
    
    Sascha schob den Stuhl zurück, stand auf, wartete darauf, dass Maya sich zu ihm runtergebeugt hatte, und küsste sie auf den Mund. Er löste sich von ihr, wandte sich zu seinen Freunden um und stellte Maya vor.
    
    „Schatz, das sind Berit, Antonella, Margarethe und Tom. Die sind dafür verantwortlich, dass bei mir nicht mehr Hopfen und Malz verloren ist." Er lächelte.
    
    „Freut mich sehr, euch kennenzulernen! Danke, dass ihr meinem Süßen helft. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was das ausmachen kann."
    
    Berit, eine schlanke sportliche Frau mit Kurzhaarschnitt und burschikosem Gesicht, winkte ihr zu. „Dito! Saschilein hat uns nichts davon gesagt, dass er mit der! Maya zusammen ist. Aber ganz ehrlich, geglaubt hätte ich es ihm nicht. Ich war damals in den Westfalenhallen dabei. Du warst so geil drauf. Wir haben dich so gefeiert."
    
    „Dankeschön! Das freut mich wirklich", erwiderte Maya.
    
    Tom war es jetzt, der ebenfalls etwas sagen wollte. „Ich habe dich im Fernsehen ...
    ... gesehen, kann das sein? Die Leute in Köln lieben dich, du sahst in dem Beitrag krass aus."
    
    „Superwoman!", meinte Berit und lächelte. „Ich würde dich sofort nehmen. Toll, jetzt bin ich auf Saschischatz eifersüchtig."
    
    Maya sah sie entgeistert an und blieb für einen langen Moment sprachlos über diese Art von Offenheit.
    
    „Berit ist wie Rosa. Die nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Und ja, sie steht auf das schönere Geschlecht."
    
    „Gut, ich..., äh, ich gehe dann mal was essen." Sie rang sich ein Lächeln ab, blickte noch einmal zu der jungen Frau rüber, dann ging sie in die Küche, in der sie gestern so eine schöne Zeit verbracht hatte.
    
    „Morgen Rosa!"
    
    Saschas Mutter saß am Tisch und las ein Magazin. Wie immer zeigte ihr Gesicht wenig Regung und erst, als Maya sie umarmte, entspannten sich ihre Gesichtszüge etwas.
    
    „Der Abend hat mir gestern gefallen. Er hat mich zumindest meiner Tochter ein wenig näher gebracht. Ich danke dir und Jeane dafür."
    
    Maya trat an den Kühlschrank, öffnete ihn und nahm sich eine Packung Eier heraus. Omelett, das würde jetzt richtig geil kommen, dachte sie sich. „Warum uns? Wir haben doch einfach nur zusammengesessen."
    
    „Marlene und ich selbst auch sind in deiner und Jeanes Gesellschaft aufgetaut. Ihr habt beide anscheinend eine Wirkung auf mich und meine Tochter, die uns versöhnlich stimmt. Überhaupt, dass man mich freiwillig mal mit einbezogen hat, war für mich ungewohnt. Hoffen wir, dass diese Entwicklung anhält. Ich würde das sehr ...
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