-
Die Abenteuer der Maya Klein 05
Datum: 22.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... begrüßen." „Kann ich die Packung aufbrauchen?", fragte Maya. „Es fehlt nur ein Ei darin." Rosa lächelte. „Was fragst du? Nimm dir das, was du haben möchtest. Ich fahre später einkaufen oder bestelle etwas über den Lieferdienst." Zehn Scheiben Toast wurden von Maya getoastet, Käse den Eiern hinzugefügt, dazu noch kleingeschnittene Tomaten. Ihr Magen knurrte, als ihr der Duft in die Nase stieg. Auch Wilma zeigte Interesse und hob immer wieder ihre Schnauze Richtung Herd. „Platz Süße!" Wilma suchte sich einen Platz hinter Rosa und legte sich auf dem Boden ab. „Musst du heute gar nicht los?", fragte Maya Rosa. Saschas Mutter verneinte. „Ich habe mir das Wochenende frei genommen. Es gibt viel im Haus zu erledigen." Sie sah kurz zu Maya rüber, während diese sich begann, den ersten Teller zu füllen. „Wie sind eure Pläne?" „Ich bin heute kurz an meiner Schule, um Hallo zu sagen, anschließend vor allem bei meinen Eltern. Sascha wollte nachkommen." Maya zog einen Stuhl vom Tisch weg und nahm so Platz, dass sie mit ihren Beinen Rosa nicht in die Quere kam. „Hat deine Mutter wieder ein paar Anziehsachen für dich?", fragte Rosa interessiert. „Bestimmt. Ich bin wieder ziemlich stark gewachsen, von daher wird sie etwas besorgt haben. Ich möchte gar nicht wissen, was sie schon für mich ausgegeben hat in diese Richtung." „Als Mutter hat man dieses Denken nicht. Von daher sei beruhigt. Zumal sie euch ja auch dieses Auto zur Verfügung gestellt hat. Es ist ...
... unglaublich, wie sorgsam Sascha damit umgeht. Ich hätte ihm dieses Verantwortungsbewusstsein nicht zugetraut." „Vielleicht unterschätzt du ihn überhaupt? Schau dir die Lerngruppe an, die sind richtig ernsthaft am Arbeiten." Maya begann zu essen und hatte den ersten Teller nach nicht einmal zwei Minuten geleert. Sie holte sich sofort neu. „Ja, du hast recht. Er scheint zu reifen. Hoffentlich auch in einem Maße, dass er deiner Entwicklung folgen kann. Zumindest hat er erkannt, dass du ein besonderer Mensch bist und er sich schwer tun wird, noch einmal solch eine Frau zu finden." Mit gerötetem Gesicht sah Maya zu Rosa rüber. Sie schien ihr Lob ernst gemeint zu haben. „Danke Rosa!" „Ich spreche das offen aus, was ich denke, eben wie sonst auch. Nur dass viele Menschen nicht damit umgehen können. Vor allem meine Kinder nicht." „Was schaust du dir da an?", fragte Maya und deutete mit ihrer Rechten in die Richtung des Magazins. „Ach, es geht um die Azoren. Klaus-Dieter hat so von diesen Inseln geschwärmt, dass wir im Sommer hinfahren wollen. Von daher wäre es nett, wenn Thomas und Marlene sich mit dem Termin für die Hochzeit festlegen würden, damit wir planen können." „Schaut wirklich super aus. Wird euch bestimmt guttun." „Das auf jeden Fall. Ein paar Wochen auf uns besinnen, wäre schön. Die Kinder brauchen uns kaum noch, da dürfen wir uns künftig wohl mehr um uns kümmern." Rosa sah Maya kurz beim Essen zu, dann widmete sie sich wieder dem Magazin. Auch Maya warf ...