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Die Abenteuer der Maya Klein 05
Datum: 22.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... immer mal wieder einen Blick auf die Bilder, die Inseln schienen dort ziemlich detailliert beschrieben zu werden. „So! Ich bin dann weg! Viel Spaß beim Lernen noch!" Maya winkte in Richtung Lerngruppe, wo Sascha aufstand und zu ihr rüberkam. „Komm, ich bringe dich noch zur Tür." Er folgte ihr in den Flur nach, sah ihr dabei zu, wie sie in die Stiefel stieg und half ihr mit der Jacke. „Du bist der erste Mensch, der bewaffnet zum Stadtbummeln geht." „Glaub mir! Ich wäre so froh, wenn es ohne ginge. Der Overall ist bequem und stört mich nicht weiter. Aber das Ding..." Sascha lächelte zu ihr auf. „Du bist bereit, wenn man dich braucht. Alles andere zählt nicht." Maya sah ihn überrascht an, dann nickte sie ihm zu. „Mein Beruf, oder?" Er winkte ab. „Eher Berufung! Du scheinst dafür gemacht worden zu sein." Entgeistert sah sie auf ihn runter. Hatte Manne ihm etwas gesagt? „Komm! Gib Kuss! Ich muss weitermachen. Mittlerweile liebäugle ich wirklich mit meinem Notenschnitt. Hätte es nicht für möglich gehalten, dass man sich in der Gruppe so gut motivieren kann." „Haben sie noch etwas gesagt?", fragte sie kleinlaut. „Du meinst wegen dir?" Er wandte sich kurz zu seinen Freunden um und hob die Hand. Alle vier Augenpaare waren auf ihn und Maya gerichtet. „Ja, aber es lief nicht so wie sonst. Keiner von ihnen hat sich gewundert, warum du mit mir zusammen sein möchtest. Stattdessen freuen sie sich darauf, wenn sie dich irgendwann näher kennenlernen ...
... dürfen. Sie haben aber auch versichert, dass das der Fall gewesen wäre, wenn du nicht die größte und stärkste Frau der Welt gewesen wärst." Er lachte. „Bis später Maus! Mach es dir schön!" Sie nickte, küsste ihn noch einmal, drückte ihn und löste sich widerwillig von ihm. „Bis dann! Sei fleißig!" Das Schicksal will es anders Maya ging zur nächsten U-Bahnstation, nahm die Treppe nach unten und stellte sich an die stadteinwärts führende Bahnsteigseite. Das Handy gezückt, las sie die Nachrichten ihrer Kollegen. Sie waren lieb gemeint, doch helfen taten sie ihr nicht. Im Gegenteil, sie spürte nur allzu deutlich, wie sehr an ihr gezerrt wurde. Bommel und die junge von Krolm schienen ehrlich besorgt um sie zu sein. Gerade bei Letzterer eine für Maya überraschende Wendung. Sie war ihr nie feindlich, aber mit ablehnendem und abweisendem Verhalten begegnet. Dass sie jetzt so lieb fragte und die Hoffnung ausdrückte, dass es ihr besser gehen würde, bedeutete ihr etwas. Bommel meinte nur, dass er wieder öfter in die Muckibude müsste, wenn er nicht ihre Panzerung stemmen durfte. Sie musste lachen bei dieser Vorstellung. Luchs, Gollwig, Juliane, Sandra, Fabio und auch Olaf fragten nach, ob sie irgendwie helfen könnten. Gollwig wollte unbedingt, dass sie beim Präsidium vorbeikam. Aber Maya lehnte höflich, aber bestimmt ab. Im Kreise ihrer Familie und Freunde erholte sie sich am besten. Es war ja nicht gelogen. Eine junge Frau versuchte, ihre Aufmerksamkeit zu erregen, aber Maya wollte ...