-
SamAnthas Rückkehr Kap. 37
Datum: 24.06.2026, Kategorien: Fetisch
... Fragen..." „Schatz- ich muss ein paar wichtige Dinge in der Agentur erledigen, die keinen Aufschub dulden. Schließlich musste ich die letzten... also... ich musste mich doch um ALLES kümmern..." Ich schaute zum Fenster. Das Wetter schien alles andere als sonnig zu sein. Es war recht dunkel, Regentropfen liefen am Glas runter. „Welches Datum haben wir?" fragte ich und schaute nach meiner Armbanduhr, die aber nicht auf dem kleinen Tisch neben dem Bett lag. „Sorry, aber ich muss echt los..." wich sie erneut aus. „CHRISSY!" brüllte ich sie an. „Was ist hier los? Wie lange war ich weg?" Erst jetzt bemerkte ich, dass sie Stiefel zu ihrem wadenlangen Lederrock und eine gefütterte Jacke trug. Ich glaubte, mich erinnern zu können, dass es vor meinem „Blackout" noch recht warm- Spätsommer- gewesen war. Sie senkte ihren Blick. „Du erfährst es ja ohnehin. Knapp sechs Wochen..." Ein innerer Blitz durchzuckte mich. „Sechs... Wochen..." wiederholte ich zögernd. Chrissy beeilte sich, den Raum zu verlassen und rief mir im Hinausgehen nur noch ein „bis später" zu. Inzwischen versuchte ich meine Gedanken zu sortieren. Mit aller Macht bemühte ich mich, die Zeit vor meiner Ohnmacht zu rekonstruieren. Nach und nach sortierte ich einzelne Teile- als würde ich vor einem Puzzle sitzen. Es gab eine Unstimmigkeit und ich war bei jemandem, der mich an einen Arzt erinnerte. Aber nicht hier, nicht in diesem Zimmer. Hatte ich ein Streitgespräch mit ihm? Und ...
... falls ja, worüber? Ein merkwürdiges Gefühl überkam mich. War das etwa eine Nahtoderfahrung? Gab es schon einmal einen anderen Körper, den ich eingenommen hatte? Ich beschloss, mich von diesen wirren Gedanken zu lösen und auf Chrissy zu warten. Sie sollte mir berichten, was sie wusste und was in der vergangenen Zeit geschehen war. Langsam setzte ich mich auf und rechnete mit einem Schwindelgefühl, was aber nicht der Fall war. Eigentlich fühlte ich mich frisch und munter und auch der letzte „Nebel" hatte sich aus meinen Gedanken verzogen. Gerne wäre ich auch aus meinem Bett aufgestanden, war aber noch an alle möglichen Geräte angeschlossen und verkabelt. Ich betätigte den roten Alarmknopf am Bett und kurz darauf erschien die Schwester von vorhin. „Alles in Ordnung?" fragte sie mit besorgtem Blick. „Ja, bestens- erstaunlicherweise" entgegnete ich. „Mich würde interessieren, wann sie mich von diesen Kabeln befreien- ich würde gerne aufstehen..." „Oh... mal langsam... da müssen wir abwarten, was der Doktor sagt. Ich weiß nicht, ob sie so ohne weitere aufstehen dürfen..." Etwas ärgerlich entgegnete ich, dass ich wohl am besten weiß, wann ich aufstehen kann. Mit dem Verweis, sie würde den Arzt informieren, stellte sie das immer noch blinkende Alarmlicht ab und verließ das Zimmer. Kurz darauf erschien ein Herr in weißem, langen Kittel. „Ich bin Doktor Albrecht. Schön, dass sie wieder bei uns sind. Geht's ihnen gut?" fragte er mit einem freundlichen ...