1. Raufbolde Teil 01


    Datum: 05.07.2026, Kategorien: Fetisch

    ... werden.
    
    Völlig deprimiert schleppte ich mich zu meinen Eltern, das Auto ließ ich lieber stehen, sonst hätte ich noch einen Unfall gebaut. Mutti fing sofort an zu weinen, als ich sie auf Dr. Urban ansprach, aber Papa setzte sich zu mir an den Küchentisch.
    
    „In der Familie deines Vaters hat sich über Generationen ein Gendefekt eingeschlichen, jedenfalls können die weiblichen Nachkommen keine Kinder bekommen ", begann Papa und ich konterte sofort: „Er ist nicht mein Vater, du bist mein Vater, er ist höchstens mein Erzeuger." „Böse Zungen behaupten, es wäre eine Folge der Inzucht in dieser edlen Sippschaft", setzte Papa unbeirrt fort, „damit die Väter nicht mit den Töchtern Nachwuchs zeugen. Egal, bei deinen Leuten, also da wo du gezeugt wurdest, sind Mädchen nichts wert und die Familie wollte dich beseitigen. Deine Mutter konnte dich nur retten, weil sie mit dir weggelaufen ist. Hier bei uns bist du wertvoll, nur leider hast du ein Erbe, vor dem wir dich nicht bewahren können. Mutti und ich haben schnell geheiratet und ich habe dich adoptiert, damit du nicht mehr mit dem Clan in Verbindung gebracht wirst."
    
    Etwas musste ich noch schniefen, aber Papa nahm mich dabei in den Arm. Diese Information hätte mich in jedem Fall aus der Bahn geworfen und ich konnte verstehen, dass sie mir es vorenthalten haben. Vielleicht wollte Papa mich nun trösten, aber er eröffnete mir kurz seine Sorgen: „Oh man, bei der einen Tochter habe ich Sorgen, weil sie keine Kinder bekommen kann und ...
    ... bei der anderen mache ich mir Sorgen, dass sie sich von irgendeinem Taugenichts ein Kind andrehen lässt."
    
    Ich blieb noch eine Weile bei Papa im Arm, bevor ich mich aufraffte, irgendwann musste ich Manfred die schlechte Nachricht mitteilen, die vernichtende Nachricht. Beim Verlassen des Elternhauses, kam mir eine verheulte Isa entgegen, und als sie mich sah, kam sie wimmernd in meinen Arm: „Olli hat mit mir Schluss gemacht, ich werde wohl immer allein bleiben." „Das wird schon wieder", konnte ich gerade kein Mitleid empfinden, „du wirst bestimmt einen Neuen finden, mit dem du eine wundervolle Familie gründen kannst." In Gedanken fügte ich noch hinzu: „Das werde ich leider niemals bekommen."
    
    Isabella fand meine Reaktion überhaupt nicht passend, jedenfalls kam ein bissiger Kommentar, sie hätte mehr Mitgefühl erwartet. Nun war sie auf mich wütend und lief ins Haus, um sich von Mutti trösten zu lassen. Völlig demotiviert, schleppte ich mich zum Auto und bei der Fahrt zu unserer Wohnung, war ich noch immer neben der Spur.
    
    Als ich Manfred alles erklärt hatte, nahm er mich in den Arm und hielt mich fest, damit ich mich bei ihm ausweinen konnte. „Egal was kommt", tröstete er mich dabei, „ich liebe dich mehr, als alles andere auf der Welt. Wir halten für immer zusammen, auch wenn wir keine Kinder bekommen." Es blieb ein trauriger Abend, an dem ich immer wieder weinte und Manni mich immer in den Arm nahm, um mich zu trösten. Als ich in seinem Arm einschlief, war es eine Erlösung ...
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