1. Neue Begegnung


    Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... ja."
    
    Caro lehnte sich zurück, sog an ihrem Strohhalm, dann schüttelte sie den Kopf. „Verena. Du willst mir sagen, dass du dich schon wieder auf beruflichem Terrain in was verrennst?"
    
    „Es ist nicht dasselbe", sagte Verena leise. „Ein Kunde."
    
    Verena erzählte Caro von der Begegnung, und dem was sich seitdem entwickelt hatte.
    
    Verena sah zu Boden. Ihre Wangen waren gerötet, nicht nur vom Alkohol. Sie kaute verlegen auf einer Haarsträhne. Caro strich ihr die Strähne aus dem Gesicht.
    
    „Süße. Ich kenn dich. Und ich seh's dir an. Du bist verknallt. Aber du hast Angst."
    
    Verena seufzte. „Ich kann das nicht einfach ausblenden, was damals war. Mit Krüger. Wie ich mich habe blenden lassen. Wie sehr ich gelitten habe. Und jetzt..."
    
    „...willst du nicht wieder stürzen."
    
    Verena nickte.
    
    Caro nahm ihre Hand, drückte sie fest. „Aber du darfst auch nicht auf ewig stehen bleiben. Denk an Dich, greif die Gelegenheit und lass Dein Herz entscheiden"
    
    Später, als sie sich umarmten, Verena mit leicht glasigem Blick ein Taxi rief und nach Hause fuhr, fühlte sich alles leichter an. Fast befreit. Sie legte sich in ihr Bett. Sie war noch aufgekratzt, nicht müde. Ihre Brustwarzen zeichneten sich hart unter dem Stoff ab. Sie striff den Pyjama über der Hüfte nach oben und griff gedankenverloren zum Handy.
    
    23:41 Uhr - Verena:
    
    „Ich hab heute an dich gedacht. Ziemlich oft. Und nicht nur beruflich."
    
    Es dauert keine drei Minuten, bis die Antwort kommt.
    
    23:44 Uhr - ...
    ... Sebastian:
    
    „Das ehrt mich. Und macht mich neugierig. Was genau war beruflich - und was nicht?"
    
    23:46 Uhr - Verena:
    
    „Beruflich: Angebot. Liefertermine. Konditionen. Nicht beruflich: Deine Stimme. Dein Blick. Und die Stelle an deinem Hals, die du unbewusst reibst, wenn du nachdenkst."
    
    23:48 Uhr - Sebastian:
    
    „Das ist fast unverschämt aufmerksam. Und ein bisschen unfair. Jetzt lieg ich hier und stelle mir vor, wie du das beobachtet hast."
    
    23:49 Uhr - Verena:
    
    „Ich liege auch. Hello-Kitty trägt mit. Aber keine Sorge - nichts, was man nicht schnell ausziehen könnte."
    
    23:51 Uhr - Sebastian:
    
    „Verena... wenn du jetzt neben mir wärst, würdest du mir den Schlaf rauben."
    
    00:07 Uhr
    
    Verena lag nackt auf der Seite, ihr Körper schimmerte im Schein des Handydisplays. Ihr Hello-Kitty-Schlafshirt lag achtlos am Fußende des Betts. Die Brustwarzen empfindlich vom Alkohol, vom Gespräch mit Caro, vom vibrierenden Echo eines Abends, der ihr Herz aufgewühlt hatte.
    
    Sie hielt ihr Handy fest, der Daumen zögerte über dem Bildschirm. Dann tippte sie.
    
    00:09 Uhr - Verena:
    
    „dieses Eis heute in dem Café ;)"
    
    Kurze Pause. Dann drei Punkte. Tippzeichen. Es dauerte. Dann kam:
    
    00:10 Uhr - Sebastian:
    
    „An was hast du gedacht, als ich dieses Eis gegessen habe?
    
    00:12 Uhr - Verena:
    
    „Das ich gerne den Finger abgeleckt hätte, danach. War ja nicht ganz sauber..."
    
    00:13 Uhr - Sebastian:
    
    „Du meinst... den Finger? Oder was anderes?"
    
    00:14 Uhr - Verena:
    
    „Das überlasse ...
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