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Neue Begegnung
Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Verena spürte es in ihrem Bauch, in ihren Beinen, in ihrer Stimme, die leicht zitterte. Sie blieben kurz an ihren Autos stehen. Schweigen. Sebastian sah sie an. „Willst du noch mit zu mir kommen?" Sie zögerte. Schaute auf ihr Auto. Dann auf ihn. „Ja. Ich denke... ja." Er fuhr vor, sie hinterher. Es ging raus aus der Stadt, tiefer in die Eifel, durch kleine Dörfer, vorbei an Feldern und Hängen. Sein Haus lagt am Rand eines Dorfes, auf einer Anhöhe. Weißer Putz, Schieferdach, zwei Gauben. Der Garten ordentlich, eine kleine Terrasse mit Holzstapeln. „Ich hatte gehofft, du sagst ja", sagte er nur und nahm ihr die Jacke ab. Sie setzten sich aufs Sofa, nah, aber nicht berührend. Er schenkte ihr ein Glas Wein ein, diesmal Rot. Sie redeten über Familie, über Wendepunkte im Leben. Verena erzählte von ihrer Ausbildung, der Abendschule. Den Teil mit ihrem Chef umging sie sorgfältig. Sebastian sprach von der Firmenübernahme nach dem Tod seines Vaters, der Scheidung, die danach kam. Sebastian entzündete den Kamin. Irgendwann, ganz beiläufig, berührten sich ihre Hände. „Der Fauxpas mit der Mail...", begann er. Verena grinste. „Ich hab selten so rot gesehen wie da im Büro." „Ich auch. Mir ist schlecht geworden, als ich meinen Fehler bemerkt habe". Sie lachten gemeinsam. Und dann - Stille. Nur das Knistern des Kamins. Sebastian sah sie an. „Ich würde dich gern küssen." Verena antwortete nicht. Sie lehnte sich vor. Ihre Lippen trafen sich, ...
... sanft, vorsichtig. Kein Verlangen, kein Übermut. Nur ein Kuss. Echt. Doch plötzlich stand Verena auf. „Ich... ich muss gehen. Es ist... ich kann das gerade nicht." „Habe ich etwas falsch gemacht?" Sie schüttelte den Kopf. Ihre Stimme war leise. „Nein. Im Gegenteil. Aber es ist zu viel. Zu schön. Zu gefährlich." Er begleitete sie zur Tür. Kein Kuss zum Abschied. Nur ein Blick, lang, offen, ehrlich. „Komm gut heim, Verena." „Du auch, Sebastian." Sie fuhr in die Nacht. Und spürte das Knistern in ihrer Haut. Schmeckte den Kuss. 16: Bar, Bekenntnisse und ein vibrierender Chat Der Club lag mitten in Koblenz, versteckt hinter einem anonymen Seiteneingang, den nur kannte, wer ihn kennen sollte. Drinnen: Dämpfige Musik, rotes Licht, Stimmengewirr. Verena sass mit Caro an der Bar, ein Glas Aperol vor sich, das zweite an diesem Abend, schon halb leer. Caro trug wie immer ihre Oversize-Lederjacke über einem schwarzen Glitzer-Top. Ihre Lippen waren rot, ihre Augen wach. Verena wirkte dagegen fast schüchtern - Jeans, lockeres Top, kaum geschminkt, aber mit diesem feinen Hauch von Duft, der nur auffiel, wenn man sehr nahe kam. „Also, raus mit der Sprache", sagte Caro und fixierte Verena mit diesem Alles-durchschauenden-Blick. „Du glühst. Das liegt nicht nur am Tanzen." Verena schüttelte den Kopf, zu langsam, zu unsicher. Dann lächelte sie. „Es gibt da jemanden." Caro spitzte die Lippen. „in der Firma?" Verena nickte. Zögerlich. „Eigentlich... ...