1. Neue Begegnung


    Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... weiter. Wie so oft.
    
    Die Wanderung am nächsten Tag war geplant, aber nicht durchdacht. Verena hatte wie immer zu viel Energie. Sebastian keuchte schon nach 40 Minuten hinter ihr her.
    
    „Du willst mich doch nur beeindrucken", schnaufte er.
    
    „Vielleicht", sagte sie und grinste. „Oder ich renne weg."
    
    Er blieb stehen. Trank aus der Flasche. Blickte ins Tal. „Wovor?"
    
    Verena zuckte mit den Schultern. „Vor allem, was zu groß für mich ist."
    
    Er sagte nichts mehr. Und sie ging weiter. Zu schnell.
    
    Der Wanderführer, der ihnen am Nachmittag auf einer bewirtschafteten Hütte Gesellschaft leistete, war jung, charmant, und offensichtlich von Verenas Fitness beeindruckt. Er ließ es sie spüren. Lobte ihren Tritt, half ihr bei einem kleinen Felsvorsprung, und lachte über ihre spitze Bemerkung über „Männer mit Luxusuhren, die nicht schwitzen wollen".
    
    Sebastian lachte nicht.
    
    Als der Guide mit einem Lächeln nach ihrer Nummer fragte - „nur für die Fotos, die ich später schicke, klar" - zuckte Sebastian nur minimal. Aber Verena spürte es. In seinem Blick. In der steifen Art, wie er das Wechselgeld beim Bezahlen entgegennahm.
    
    Und genau das war der Moment, der sie triggerte.
    
    Sebastian, der sonst so souveräne, reife, großzügige Mann - eifersüchtig? Wirklich?
    
    Sie sagte nichts. Aber als sie zurück in der Lodge waren, war etwas anders.
    
    Sie war die erste im Zimmer. Zog ihre durchgeschwitzten Wandersachen aus. Stand nur in Unterwäsche im halbdunklen Bad, wusch sich das ...
    ... Gesicht mit kaltem Wasser. Ihre Wangen glühten. Nicht nur vom Aufstieg.
    
    „Alles okay?", rief er vom Flur.
    
    „Komm rein, wenn du dich traust", sagte sie über die Schulter. Ihre Stimme war anders. Tiefer.
    
    Er kam. Blieb in der Tür stehen. Sah sie an. Ihr Sport-BH war durchgeschwitzt, die Unterhose knapp und heiss. Sie streifte sich den Zopf aus dem Nacken.
    
    „Du bist so verdammt sexy, wenn du wütend bist", sagte er.
    
    „Ich bin nicht wütend. Ich bin... geladen."
    
    „Und warum?"
    
    Sie trat auf ihn zu. Legte die Hände an seine Hüften. „Weil du mich mit Geld zuschüttest, mit Angeboten, Hotels, Autos... und dann eifersüchtig wirst, wenn mir ein Kerl auf Augenhöhe begegnet."
    
    „Er war ein Guide. Du bist meine Partnerin."
    
    „Du willst, dass ich deine Partnerinbin. Aber nicht, dass ich mich so fühle."
    
    Er sah sie lange an. Dann küsste er sie. Heftig. Ungeduldig.
    
    „Dann zeig mir", flüsterte sie gegen seine Lippen, „dass ich dazugehöre."
    
    Es war nicht zärtlich.
    
    Es war fordernd. Unkontrolliert. Fast grob. Sie zog ihn ins Bad, riss ihm das Shirt über den Kopf. Die Dusche rauschte, aber sie gingen nicht hinein. Stattdessen presste er sie an die kühlen Fliesen, küsste ihren Hals, ihre Schulter, zog ihr den BH über den Kopf, ließ ihn fallen.
    
    „Sag mir, dass ich dir genüge", hauchte sie. Und als er es tat - dreimal - öffnete sie seine Hose, sank vor ihm auf die Knie. Wie so oft. Ihre Rückzugstaktik. Ihre Komfortzone.
    
    Aber heute nicht, um sich zu verstecken.
    
    Heute, um ...
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