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Neue Begegnung
Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... sie merkte: Sie wünscht sich nicht nur eine Entschuldigung. Sie wollte, dass er sich ihr unterordnet - nicht als Strafe, sondern als Reue. Aber das konnte sie ihm nicht sagen. Noch nicht. Vielleicht nie. Also schrieb sie nur: Verena (20:02): „Ich habe deine Nachricht gelesen. Ich brauche Zeit." Er antwortete fast sofort. Sebastian (20:04): „So viel du willst. Ich bin da." Und sie dachte: Dann bleib da. Aber diesmal still. Solange ich es brauche. „Sie fehlt Ihnen." Sebastians Perspektive Der Morgen liegt still über dem Eifelhaus. In der Küche herrscht gedämpftes Licht, der Kaffee in der Tasse ist längst kalt geworden. Sebastian sitzt regungslos am Tisch im Wintergarten, sein Handy in der Hand, der Blick ins Leere gerichtet. Keine Nachricht. Kein Zeichen. Die Glastür öffnet sich leise. Susanne tritt ein, eine leichte Brise folgt ihr. Sie trägt wie immer die dunkelblaue Bluse, die sie auch nach all den Jahren ihrer Arbeit bei ihm wie eine Uniform behandelt. Ihre Bewegungen sind routiniert - Tasche abstellen, Wasser aufsetzen, ein prüfender Blick auf die Fensterbank. „Guten Morgen, Sebastian." Sebastian hebt kaum den Kopf, murmelt: „Morgen Susanne." Susanne hält kurz inne, mustert ihn mit geschultem Blick. Dann beginnt sie, mit einem feuchten Tuch die Küchenplatte zu wischen. „Sie wirken... abwesend heute." Er reagiert nicht. Das Schweigen füllt den Raum. Schließlich setzt sie sich ohne Aufforderung gegenüber, legt die Hände ...
... ruhig auf den Tisch. „Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich das sage - aber es ist offensichtlich, dass Sie etwas beschäftigt." Er hebt den Blick. Nur ein kurzer Moment, aber genug, um zu sehen, dass sie recht hat. „Verena ist nicht mehr hier", sagt er schlicht. „Ich habe es bemerkt", erwidert Susanne ruhig. „Ich habe sie ein paar Mal gesehen. Eine sehr höfliche junge Frau." Er nickt. Reibt sich das Kinn. „Ich... habe einen Fehler gemacht. Einen, der sich nicht einfach wegreden lässt." „War es ein Missverständnis?" fragt sie sachlich. „Nein", sagt er leise. „Ich war unachtsam. Zu fordernd. Ich habe einen Moment nicht gespürt, was sie gebraucht hätte - und einfach angenommen, dass ich wüsste, was richtig ist." Susanne atmet durch, nicht tadelnd, sondern wie jemand, der so etwas nicht zum ersten Mal hört. „Sie haben ihr Vertrauen verletzt." „Ja", antwortet er. „Und ich weiß nicht, ob ich es zurückgewinnen kann." Sie nickt langsam, faltet die Hände. „Manchmal ist der Versuch, etwas wiedergutzumachen, nicht laut. Sondern still. Geduldig. Wenn sie Ihnen wichtig ist - und ich habe den Eindruck, dass sie das ist - dann bleibt Ihnen wohl nur das." Er sieht auf seine Hand, in der noch immer das stille Telefon liegt. Die Hülle ist neu. Ein Geschenk von Verena. Ein kleiner Wink aus einer anderen Zeit. „Sie fehlt Ihnen", sagt Susanne, ohne es als Frage zu formulieren. „Ja", sagt er. „Sehr." Sie steht auf. Sacht, beinahe fürsorglich. „Ich lasse ...