1. Besser Zuhören 05 - Dorfspaziergang


    Datum: 12.07.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... geraten.
    
    Bei dem Anblick meines nackten Körpers auf dem Bildschirm schaute ich zu meinen Cousins. Sie strahlten den Fernseher an und ich ertappte mich bei dem Wunsch, dass sie mich bei meinen Liebkosungen erwischen würden. Aber sie schauten nicht zu mir und ich bedauerte es für den Bruchteil einer Sekunde.
    
    Ungewollt und unbewusst fand mein Finger meine empfindsamste Stelle. Ich zog die Luft ein und biss mir auf die Unterlippe. ‚Ich sollte aufhören, bevor ich hier vor allen komme!', ermahnte ich mich und zog langsam den Finger aus meiner Spalte.
    
    Ich wischte ihn am Sitzkissen ab und genoss das wohlige Kribbeln in mir, den leeren Blick nur grob in Richtung Fernseher gerichtet und nippte weiter an meinem Wein.
    
    Die Bilder flackerten weiter über den Fernseher und ich hörte meine Mutter und meinen Vater im Wechsel erzählen, ohne ihnen wirklich zuzuhören. Ihre Stimmen verschwommen in meinem Kopf erneut zu einem Rauschen, in die sich nach und nach weitere Stimmen mischten.
    
    Die Hand meiner Mutter berührte mich und holte mich kurz aus meiner Trance. „Jessi?"
    
    „Ja". „War das eine Frage oder eine Antwort Jessi?", hakte meine Mutter nach. Ich schaute mich um und meine Cousinen schauten mich Erwartungsvoll an. Sandra nickte mir auffordernd zu.
    
    „Ei-ei-eine Antwort.", sagte ich zaghaft. „Na dann los!", rief Steffi jauchzend und sprang gemeinsam mit Sandra vom Tisch auf.
    
    Meine Eltern schauten mich an. Mein Vater hatte eine besorgte Miene aufgesetzt, aber den Blick ...
    ... meiner Mutter konnte ich nicht deuten. Eine Mischung aus Resignation und Sorge, aber da war noch irgendwas. Meine Mutter zog die Luft ein, nahm mir das Weinglas ab und stellte es auf den Tisch. „Na dann viel Spaß euch Dreien.", seufzte sie.
    
    Die anderen Anwesenden, sahen leicht erschrocken und verwirrt aus. Nur Michael und Johannes schauten enttäuscht drein und meiner Oma schien alles gleichgültig zu sein. Sie lächelte mich an und winkte.
    
    Der Gesichtsausdruck von Michael und Johannes ließ mich freudig strahlen, sagte er mir doch, dass ich die beiden vermutlich den Rest des Abends nicht mehr wiedersehen würde.
    
    Noch während ich meinen Gedanken nachhing, reichte mir Steffi eine Hand und zog mich hoch. Ich wollte nicht hinsehen, aber ich wusste, dass ich nun unübersehbare Spuren auf dem Sitzkissen hinterlassen habe. Ich wusste es, weil ich es spürte an meiner Schnecke, meinen Oberschenkeln und meinem Hintern. Ich versuchte meine Oberschenkel zusammen zu halten, damit niemand etwas sieht, aber ich war mir nicht sicher, ob mir das gelang.
    
    Mir war etwas schummerig im Kopf vom Wein. Sandra und Steffi hakten mich freudig unter und führten mich beim letzten Licht des Sonnenuntergangs ins Freie.
    
    Ich schaute mir den Himmel an, genoss den Anblick, die noch immer angenehm wohlige Wärme und den warmen Luftzug an meiner nassen Möse. Dabei ließ ich mich von Steffi und Sandra führen, den Blick nach oben gerichtet. „Danke das ihr mich von den Gaffern befreit habt Mädels!"
    
    „Scheint ...