1. Besser Zuhören 05 - Dorfspaziergang


    Datum: 12.07.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... dir ja zu gefallen die so zu zeigen.", feixte Steffi. „Oh man, dass wird ein toller Abend! Ich bin schon ganz gespannt!" Sandra hüpfte wie ein Flummi an meinem Arm auf und ab dabei.
    
    „Beruhig dich Spatzi. Wir machen uns nur einen gemütlichen Mädels Abend. So oft haben wir drei die Chance dazu ja nicht!", wandte Steffi ein. Ich lächelte. ‚Mädels Abend klingt super!'
    
    „Hallo Frau Schlüter", rief Steffi und mein Kopf zuckte herum ‚Was?! Nicht schon wieder die Schlüter!' „Hallo!", rief auch Sandra und winkte freudig mit der freien Hand.
    
    Frau Schlüter stand noch immer, oder schon wieder, in ihrem Vorgarten. Diesmal jedoch nicht in ihrem Gartenoutfit. Sie schaute verwundert zu uns herüber und schüttelte wortlos den Kopf und knallte eine Mülltüte in ihre Tonne. ‚Scheiße!'
    
    Ich ging schon wieder splitternackt durch den Wendehammer unserer Siedlung und mir fiel erst jetzt auf, dass wir uns immer weiter von unseren Häusern entfernten. Steffi und Sandra führten mich die Sackgasse entlang in Richtung Dorfstraße.
    
    „Moment mal! Was soll das? Wohin wollt ihr mit mir -- NACKT!?", protesteierte ich.
    
    „Mädels Abend bei mir.", erklärte Steffi irritiert. „Haben wir gerade bestimmt 10min drüber gesprochen bei deiner Oma. Du hast mehrfach zugestimmt. Sogar als deine Mutter gefragt hat, ob du etwa nackt gehen willst. Auch wenn es nur zwei Straßen sind."
    
    Der Schreck fuhr mir in die Glieder. ‚Ich sollte mir dringend angewöhnen meiner Mutter zuzuhören.' Aber nun wusste ich auch, was ...
    ... der Gesichtsausdruck meiner Mutter zu bedeuten hatte. ‚Sie hat mich eiskalt auflaufen lassen, um mir eine Lektion zu erteilen.'
    
    Ich blieb stehen, aber Sandra und Steffi zerrten an mir. „Ich glaubt doch nicht im Ernst das ich euch Splitternackt über die Dorfstraße folge. NACKT! Mitten durchs Dorf"
    
    Ich schaute Sandra in die Augen, der ich zwar mein Wort gegeben hatte nackt für den Abend zu bleiben. Aber da hatte ich unser Haus und Grundstück im Sinn.
    
    „Die Vorstellung schien dir aber zu gefallen du Auslaufmodell.", sie beugte sich vor und blickte mir in den Schritt. „Ja. Kein Zweifel!", kicherte sie.
    
    Ich hätte ihr am liebsten eine runtergehauen. Aber leider hatte sie recht. Ich war klatschnass und geil. Nackt mitten in unserer Siedlung zu stehen, steigerte meine Lust, zu meinem Erstaunen, tatsächlich immer weiter. Die Vorstellung gleich mehrere hundert Meter nackt über die Hauptstraße unseres Dorfes zu marschieren, ließ wahre Sturzbäche aus meiner Muschi laufen. ‚Hoffentlich sieht mich niemand!'
    
    Ich atmete tief ein. „Dann auf ins Abenteuer Mädels.", sagte ich zaghaft und klammerte mich an die beiden. Nun zog ich sie hinter mir her.
    
    Der Vorteil am Dorfleben ist, dass ab einer gewissen Uhrzeit nichts los ist. Kein Auto und kein Mensch waren zu sehen. Man hörte Stimmen aus den Gärten, sah ein paar beleuchtete Fenster, aber niemand nahm von uns Notiz, bis wir die Hälfte des Weges hinter uns gebracht hatten.
    
    Sandra blieb plötzlich mitten im Dorf, am Rande des ...