1. So können Freunde sein 01


    Datum: 12.07.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus

    ... einzelne Berührung jagte in regelmäßigen Abständen Schauer durch meine Nervenbahnen. Wir hielten uns fest. Ich sie an den Schultern und sieh mich am Rücken, drückte mich tiefer, tiefer in sie hinein. Und tiefer in sie hinein drang ich auch. Immer wieder.
    
    Wir waren nicht verschmolzen, gemächlich und zärtlich. Wir genossen die Ruhe. Es sollte ja ein entspanntes Picknick werden. Und genau dazu passte das auch. Leonie hatte schon lange die Augen geschlossen. Sie summte ab und zu mehr, als dass sie stöhnte. Das Lauteste war vielleicht noch das schmatzende Geräusch, das jedes Mal ertönte, wenn ich mich aus ihr herauszog.
    
    Diese harmonische Ruhe wurde erst unterbrochen, als irgendwann Lea zu uns stieß. Sie war eine frühere Mitbewohnerin von uns, wohnte allerdings seit etwa einem Jahr in einer eigenen Wohnung in der Stadt. Trotzdem war sie noch fester Bestandteil der Freundesgruppe. Sie war selbstbewusst und energisch. Zudem war sie sehr sportlich und sah extrem gut aus, sicherlich unter den Top-Ten weltweit. Und damit meine ich nicht, dass sie sich krass schminkte oder so, sondern sie war einfach eine natürliche Schönheit und Eleganz, braungebrannt und top gebaut.
    
    »Hey«, begrüßte sie uns alle. Dann fiel ihr Blick auf mich und Leonie. »Du, nicht Torben?«, fragte sie mich. »Interessiert.«
    
    »Torben hat keine Zeit«, erklärte Leonie, ohne die Augen zu öffnen.
    
    »Ah, verstehe«, sagte Lea und drehte an einer Haarsträhne, was sie öfters machte.
    
    Torben war tatsächlich nach ...
    ... wie vor ins Spiel vertieft und schaute nicht mal auf. Sein »Hallo« klang sehr beiläufig.
    
    »Wollen wir dann nicht Volleyball spielen?«, fragte Lea. Ach ja, das war ja noch so ein Gedanke, warum wir uns hier neben dem Beachvolleyballplatz verabredet hatten. Der Platz war zum Glück leer, denn so weit außerhalb der Stadt kam unter der Woche kaum jemand her.
    
    »Klar«, erwiderte ich, während ich mich gerade wieder in Leonie hineinschob, »aber Clara und Johann sind noch nicht da, wie du vielleicht siehst.«
    
    »Kommen die noch später als ich?«, beschwerte Lea und warf einen Blick auf die Sonne. Die stand immerhin noch recht hoch am Himmel, wie auch ich beiläufig bemerkte. Wir hatten also noch Zeit. »Dann gehe ich erstmal ins Wasser«, sagte Lea.
    
    Ich nahm es wohlwollend zur Kenntnis, so konnte ich mich wieder ganz meiner Mitbewohnerin widmen. Ich gab Leonie wieder einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. Und es war so vertraut, als würden wir uns jeden Abend küssen. Dabei hatten wir das noch nie zuvor gemacht, wir waren ja bloß Mitbewohner. »Du kannst das so gut«, flüsterte Leonie wieder. »Wenn ich das gewusst hätte.«
    
    »Wenn du das gewusst hättest...?«, fragte ich weiter.
    
    »Dann hätte ich längst mal mit Torben geredet«, sagte sie.
    
    »Du meinst, er hat nichts dagegen«, fragte ich.
    
    »Sieht das so aus? Na ja, schauen wir heute Abend dann mal. Jetzt könntest du vielleicht auch ein kleines Stückchen schneller. Ich willigte ein und beschleunigte meine Stöße ein wenig. Das hatte zur ...