1. Künstliche Intelligenz


    Datum: 16.07.2026, Kategorien: Gruppensex

    ... er verschickte das mail, die Adressen offen, für alle sichtbar.
    
    Mit Hilfe eines KI-Chatbots fand er weitere Clips. Es war nicht leicht die Clips durchzusehen. Ich kannte keine der Frauen, die beiden Brüder auch nicht. So konnten wir sie nicht anschreiben. Und sie warnen oder auffordern Anzeige zu erstatten.
    
    Wir gaben auf, es war zu ermüdend und es war deprimierend. Unsere Lieblingsbar konnte uns etwas ablenken, wir brauchten was zu trinken, wir brauchten viel zu trinken. Was wir bisher getan hatten, zerrte an den Nerven und wir sahen keine richtige Lösung.
    
    An der Bar hockten wir auf hohen Stühlen, versuchten über Belangloses zu reden und wichen dem Clip-Thema so gut es ging aus. Hinten, am immer selben Tisch sassen die immer gleichen Männer und spielten Skat. Hinter dem Tresen zapfte Rudi Bier wie immer.
    
    Wir kamen immer wieder auf die Clips zu sprechen. Auf Dauer konnten wir nicht verdrängen, dass wir ratlos waren, weil wir nicht belegen konnten, dass die Clips illegal sind.
    
    Rudi erkannte, dass irgend etwas mit seinen Söhnen nicht stimmte. Unauffällig hörte er zu. Er verstand nichts, deshalb fragte er. Wir erklärten ihm alles. Mir der Polizei wollte er auch nichts zu tun haben, aber das mit den Medien fand er gut. "Wartet mal ab, gegen sieben kommen die Skatspieler, einer davon war mal Journalist, als es hier noch eine gedruckte Zeitung gab.
    
    Wir waren gar nicht mehr so nüchtern, als die Skatspieler kamen. Emil hatte seinen Laptop dabei und einen Stick mit ...
    ... allen Daten. Edi ersetzte den Ex-Journalisten beim Spiel und ich schaute zu. Die anderen mochten das nicht wirklich, sie nannten mich Kiebitz. Das war offenbar eine Beleidigung oder auch keine, denn sie lachten dabei.
    
    Edi gewann nicht oft, beim Reizen war er zu vorsichtig. Seine Mitspieler verdrehten die Augen, wenn er sich mal wieder vertan hatte. Aber der Ex-Journalist war in seinem Element. Er bot an, sich das ganze Material anzuschauen, sie aufbereiten und die Story schreiben. Er würde sie uns vorher zeigen und dann den Online-News-Seiten anbieten.
    
    Aber erst nahm er wieder seinen Platz in der Skatrunde ein. Alle atmeten auf. Die Spieler weil sie wieder einen Könner unter sich wussten, wir, weil wir nun professionelle mediale Unterstützung hatten.
    
    Mein ganzes Leben wurde auf den Kopf gestellt, als die Story in zwei Teilen erschien. Viele Medien übernahmen sie, warnten vor den Gefahren. Die Kommentarspalten wurden überflutet, dann geschlossen, weil sie sich nicht mehr moderieren liessen. Und ich stand mitten im Sturm, weil das erste News-Portal ein Interview mit mir machte. Ich liess mich darauf ein, bereitete mich sorgfältig vor. Und dann sah ich mich im Video, dass das Portal veröffentlichte. Mich, als Opfer einer KI und meines Ex und von Charly. Ich erzählte, wie es begann und wie es weiter ging. An meinem Beispiel wurde aufgezeigt, wie man Fakes erkennen kann. Mir schlug Bewunderung und Hass entgegen.
    
    Natürlich kannten mich viele, Und viele wussten und es ...
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