1. Das leerstehende Hotel Ch. 30


    Datum: 24.07.2026, Kategorien: Fetisch

    ... Kleid ist dafür, glaube ich, zu eng ..."
    
    „Nun, du hast doch sicher noch andere ..."
    
    „Oder ich schlüpfe oben ganz raus, aufm Klo. So, dass das Kleid auf meinen Hüften aufliegt. Und zieh dann die Strickjacke über meine nackten Brüste. Und mach dann hier am Tisch vorn die Knöpfe auf ... gaaanz langsam ... so kannst du gleich beide sehen ..."
    
    „Ja. Oder so," nickte ich: „Das wär' auch obergeil."
    
    Trang kam nun nochmal wieder und fragte, ob Gemini nicht doch vielleicht ein Taxi wollte. Als die aber abwimmelte und zu Trang sagte, dass ich sie nach Hause fahren würde, wirkte unsere kleine Freundin wieder leicht unwirsch, aber ich fragte sie sogleich, einer Eingebung folgend - jedoch halb im Scherz - ob sie nicht mitkommen wollte.
    
    Trang errötete sofort und schien verwirrt. Sie konnte sich ja nicht sicher sein, ob ich das überhaupt ernstgemeint hatte. Letztlich schüttelte sie ganz leicht angewidert ihren hübschen kleinen Kopf, bevor sie halb erbost und halb verwirrt davonlief.
    
    „Was hast du denn zu ihr gesagt?!" erkundigte Gemini sich nun natürlich bei mir.
    
    „Ich hab' sie gefragt, ob sie nicht mitkommen will."
    
    „Hast du irgendwas von Sex erwähnt?"
    
    „Nee, aber das kann sie sich ja denken."
    
    „Na, ich weiß nicht, ob das so klug war," schüttelte Gemini missbilligend ihren Kopf: „Was, wenn sieJa gesagt hätte?!"
    
    „Dann würden wir jetzt zu dritt zu dir fahren."
    
    „Du, ich glaube, das ginge nicht, wegen der Kameras."
    
    „Dann vielleicht doch mal tagsüber, in der ...
    ... kleinen Pension?"
    
    „Die seh' ich mir erstmal an, bevor wir versuchen, auch Trang dorthin zu kriegen," versuchte Gemini, die natürliche Abfolge der Vorgänge zu ordnen.
    
    Als wir letztlich auf der anderen Straßenseite neben meiner Honda standen, fragte ich Gemini endlich - da sie ja gerade die Kameras erwähnt hatte - ob sie letztens eigentlich Ärger bekommen hatte: „Hat dich in der Zwischenzeit jemand darauf angesprochen, dass du abends mal jemanden mit nach Hause gebracht hast, für 'ne Stunde?"
    
    „Nee, ich weiß auch gar nicht, ob die das überhaupt bemerkt haben," erwiderte Gemini, nachdem sie sich hinter mich gesetzt hatte.
    
    Und so fuhren wir wieder durch die, diesmal nicht weiter schwüle Nacht, über den Fluss und dann, am Kreisverkehr, bog ich erneut rechts ab, um gleich wieder nach links zu schwenken. Gemini bat mich diesmal allerdings, etwas weiter weg zu parken, in einer dunklen Ecke neben den Mülltonnen, bevor sie den Schlüssel aus ihrer Handtasche kramte.
    
    „Ich hab' auch nochmal nachgesehen: im Treppenhaus sind keine Kameras," wusste sie: „Und bei mir oben auf dem Gang auch nicht."
    
    Natürlich waren mir wieder die Poster, die die Schüler gemalt hatten, hinter der Rezeption aufgefallen, als ich mit einer der Lehrerinnen der Schule nun hier war, damit sie auf mich mikturieren konnte. Ich fand den Tabubruch ziemlich hübsch, sagte aber nichts; auch, weil Gemini - anders als beim letzten Mal - sogleich meine Hand genommen hatte.
    
    Als wir aber kurz vor dem Obergeschoss ...
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