1. The Shell - Kapitel 05


    Datum: 29.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    Nachdem Tom wieder zu Hause angekommen war, mittlerweile war es sechs Uhr morgens, konnte er sich nicht einfach wieder ins Bett legen und schlafen. Also nahm er am Küchentisch Platz, zog ein eine Stuhl heran und nippte nachdenklich an seinem Kaffee.
    
    Die Session mit Alina hatte ihm klar gemacht, auf welcher Seite der Nahrungskette er stand. Nämlich auf der unteren. Er wollte beherrscht werden, er wollte gedemütigt werden, benutzt und erniedrigt. Es war das, was man im Allgemeinen als Devotismus bezeichnete, aber vielleicht ging es sogar darüber hinaus.
    
    Zwar war es befriedigend, wenn er sich dem Willen einer Frau wie Alina hingab, aber der ultimative Kick stellte sich ein, wenn er dabei noch erniedrigt wurde. Sich vor fremden Leuten selbst befriedigen zu müssen, sein eigenes oder sogar fremdes Sperma zu schlucken, obwohl er keine bisexuellen Tendenzen hatte. Der Gedanke daran, brachte sein Glied dazu, sich wieder zu verhärten.
    
    Er widerstand dem Impuls, seine Hand zwischen seine Beine zu führen.
    
    Wichtiger war es, zu überlegen, wie er wieder zu einem gesunden Sexleben mit seiner Frau kam. Diese würde niemals die Zügel in die Hand nehmen. Im Gegenteil. Sie war selber viel zu devot, viel zu brav, um ihm jemals das geben zu können, was ihn zur Ekstase brachte.
    
    Konnte so eine Beziehung gut gehen?
    
    Er hörte Schritte. Maren kam von oben herab und betrat die Küche.
    
    „Hallo, Schatz. Du bist ja schon wach", begrüßte sie ihn freundlich und gab ihm einen Kuss auf den ...
    ... Mund.
    
    „Soll ich uns Frühstück machen?"
    
    Tom nickte. Sofort machte sich Maren ans Werk, drehte sich um und holte die Pfanne für Rühreier aus dem Schrank.
    
    Sie trug lediglich ihren Slip und ein langes T-Shirt, so dass er sie güenßlich von hinten betrachten. Sie sah immer noch blendend aus. Ihre kleiner Hintern war sexy, und er wusste genau, dass er jetzt aufspringen könnte, sie von hinten umarmen, ihren Hals küssen, die Hände an ihren Brüsten hinab zwischen ihre Beine gleiten lassen könnte. So lange, bis sie stöhnte und feucht würde. Und dann könnte er sie ebenso leich einfach hier auf dem Küchentisch nehmen. Nichts sprach dagegen. Maren würde das mit sich machen lassen, selbst wenn sie vielleicht gerade nicht auf Sex aus war.
    
    Er blickte an sich herab und führte nun doch eine Hand an sein Glied.
    
    Schlaff!
    
    Der Gedanke war realistisch, machte ihn aber nicht an.
    
    Ebenso gut konnte er sich aber auch das Szenario vorstellen, dass er sich von hinten an sie heranschlich, um sie zum Sex zu überreden. Sie ihn dann abwies und mit Nachdruck aufforderte sich einen runterzuholen, statt sie zu belästigen. Dass sie ihm befahl in die Pfanne, auf sein Rührei spritzen, welches sie ihm dann servierte und mit einem süffisanten Lächeln dabei zusah, wie er es verspeisen musste.
    
    Sein Penis nahm an Härte zu.
    
    Waren da wirklich noch fragen offen?
    
    * * *
    
    Sie aßen zusammen. Mehr schweigsam als ausgelassen. Erst als sie beide ihr Brötchen und das Rührei mit dem Speck aufgegessen ...
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