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fast eine Katastrophe
Datum: 29.07.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... Bitte sei gut zu mir, auch wenn ich es nicht verdiene. Bitte, ich liebe dich." "Ich dich auch, sonst würden wir nicht mehr hier sitzen. Du hast mir sehr weh getan und sei dir sicher, wenn du gestern nicht gleich so ehrlich zu mir gewesen wärst, hätte ich dich zum Mond gejagt." Auch wenn es nicht einfach war, redeten wir lange und ruhig miteinander. Langsam merkte ich, dass es immer besser wurde. Als ich von der Toilette kam. Ging ich zu ihm und nahm seinen Kopf in meinen Hände und küsste ihn sanft. Er zog mich mit seinen Händen an sich und legte seinen Kopf an meinen Körper. "Ines, mach das ja nicht noch mal. Ich liebe dich und würde sterben." Ich konnte nicht reden, presste seinen Kopf an mich und dann nahm er mich auf seinen Schoß und küsste mich. Nie wieder würde ich diesen Mann betrügen, ja, nicht mal im geringsten verärgern. "Wir müssen aber noch über etwas anderes reden." Er sah mich an, lächelte und meinte, dass wir in zwei Wochen, also noch in den Ferien für ein verlängertes Wochenende nach Dallas zu einer Firmenveranstaltung mit Familie fliegen müssen. Ich war überrascht. "Dort kannst du auch dem älteren Herrn deinen Dank persönlich überbringen." Bei diesen Worten lächelte er leise. Als ich die Kinder anrufen wollte, nahm er mir das Handy weg und meinte, sie wissen schon Bescheid. "So, meine Liebe, wir gehen heute um 18 Uhr essen. Ich brauche noch ein paar Stunden Ruhe und lege mich etwas hin." Er legte sich tatsächlich auf unsere ...
... große Couch. Ich räumte die Küche zu Ende auf, stand kurz an die Arbeitsplatte gelehnt und lächelte, war glücklich, dass er mir anscheinend verzieh und war mir klar, sonnenklar, dass ich diese Liebe nicht noch mal in Gefahr bringen werde. Es war, als ob ich plötzlich sah, dass ich eine blöde Kuh gewesen bin, dass ich an ihm gezweifelt hatte und nahm mir vor, sofort, wenn es wieder solche Anwandlungen, solche Zweifel an unserer Liebe geben sollte, mich in seine Arme zu werfen und mit ihm zu reden. Auf jeden Fall würde ich einen kleinen Wunsch bald äußern. Ich musste leise grinsen und hoffte, dass sich die Gelegenheit bald ergeben würde. Hoffentlich sehr bald. Leise schlich ich mich in unser Wohnzimmer und kniete mich neben die Couch und sah meinen Mann an, der wohl eingeschlafen war. Mit den Augen streichelte ich ihn. Leise, vorsichtig schob ich mich neben ihn und er legte seinen Arm um mich, grinste mich an und zog mich an sich. Wir haben wohl wirklich etwas geschlafen. Aber wie immer war mein Schatz pünktlich wach und kurz darauf fuhren wir in die Innenstadt. Wir aßen gut zu Abend und redeten leise miteinander. Joe hatte meine Hand genommen und ich fühlte mich so wohl. Auch wenn wir in dieser Nacht nicht miteinander schliefen, fühlte ich mich pudelwohl in den Armen dieses Mannes. An welcher Stelle war vorher dieses Gefühl schwächer geworden, was hatte dazu geführt, dass diese kleinen Aufmerksamkeiten, diese kleinen feinem Berührungen ihren Wert eingebüßt hatten. Mein ...