1. Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma


    Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Grinsen? Ich musste auch lächeln.
    
    "Ich muss leider zugeben, dass du die Wette gewonnen hast. Und ich weiß jetzt, dass guter Sex ohne Emotionen möglich ist. Bevor ich nun meine Wettschulden begleiche, will ich dir noch sagen, dass ich dich nicht mehr hasse. Aber bilde dir nicht ein, dass dich jemals lieben werde. Eher friert die Hölle ein. Und nun, der Fake-Kuss, der sich hoffentlich anfühlt wie ein echter."
    
    Ich stieg über ihn drüber, die Knie rechts und links neben seinen Lenden. Mit meinen Händen hielt ich seine Unterarme fest, die neben seinem Kopf lagen. Er grinste, aber ich fühlte mich für einen Moment wie die Siegerin. Dann gab ich ihm den Kuss, geschäftsmäßig professionell und mit Zunge, eine Minute lang. Dann war ich es, die sich runterrollte und wir lagen wieder nebeneinander.
    
    "Der war gut," meinte er, "genau wie ich es mir vorgestellt habe."
    
    "Danke für das Lob, aber weißt du, was jetzt noch das Sahnehäubchen wäre?"
    
    "Was denn?"
    
    "Wenn ich dir jetzt trotzdem eins mit dem Gürtel auf den nackten Arsch verpassen dürfte."
    
    Er lachte herzlich.
    
    "Du bist unglaublich, ich wünschte, ich hätte dich unter anderen Umständen kennengelernt. Weißt du, die anderen sieben Mädchen, die ich für Zlatko ausgebildet habe, das waren mehr oder weniger Dummbratzen. Sie verstanden nur die harte Hand. Aber du bist ganz anders. Schlau und mit Mumm in den Knochen. Pass auf! Ich leg mich jetzt auf den Bauch. Dann holst du den Gürtel und ziehst mir eins drüber. Danach sind ...
    ... wir quitt und legen das Ding für immer weg, okay?"
    
    "Wirklich? Hätte nicht gedacht, dass du das machst. Aber gut, es wird mir ein Fest sein."
    
    "Autsch!" sagte er nur, nachdem ich ihm den Schlag mit dem Gürtel verpasste.
    
    "Das zwiebelt ganz schön, hätte ich nicht gedacht! Wie war"s für dich? Vielleicht schlummert ja eine Domina in dir?"
    
    "War eine nette Erfahrung, aber nochmal brauche ich das nicht. Was machen wir jetzt?"
    
    "Wow, du hältst Wort! Du willst wirklich mitarbeiten! Zieh dir was an! Genau sieben Kleidungsstücke. Ich zieh genauso viel an und dann spielen wir ein Spiel. Lass dich überraschen."
    
    Nachdem wir angezogen waren, holte er ein Brettspiel aus dem Schrank. Im Laufe des Spiels zogen wir uns wieder aus und hatten Sex nach Anweisung des Spiels. Ich muss gestehen, ich hatte Spaß daran. Danach machten wir eine Pause. Wir aßen eine Kleinigkeit und dann war harte Arbeit angesagt. Unter vollem Körpereinsatz sollte ich ihm in vielen verschiedenen Stellungen Befriedigung verschaffen. Das war ziemlich anstrengend, Sexarbeit eben.
    
    Aber er war zufrieden mit mir und zur Belohnung zeigte er mir nochmal, wozu seine Zunge imstande war.
    
    In der Nacht war ich wieder allein. Ich betete wieder, das Beten wurde sowieso ein tägliches Ritual. So hatte ich jemandem zum Reden, auch wenn ich keine Antwort bekam. Es gab mir ein bisschen Hoffnung, wenn auch nicht viel.
    
    Am nächsten Tag ging die Ausbildung weiter. Nach stundenlanger harter Sexarbeit hatte ich am Abend einen ...
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