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Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma
Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch
... der sich Waschbecken, Dusche, Toilette und ein Bidet befanden. Gegenüber der Tür war ein Fenster. Ich sollte meine Reisetasche erstmal stehen lassen. Dann ging es weiter. Vier der anderen Türen waren mit Frauennamen beschriftet, die sechste mit Küche. Die könnte ich benutzen, um mir was zu Essen zu machen. Er zeigte mir auch den zweiten Stock, wo weitere sechs Räume waren, aber nur zwei mit Namen beschriftet. Ich erinnerte mich, dass Keule sagte, ich sei die Nr. 8. Aber nur 7 Türen waren mit Namen beschriftet. Ich hoffte für die Eine, dass ihr die Flucht gelungen war. Zum Schluss gingen wir nochmal ins Untergeschoss. Neben dem Trainingsraum gab es noch einen weiteren Raum mit Waschmaschinen und Trocknern. Danach verließen wir das Gebäude, ich merkte mir, dass meine neue Unterkunft in der Wendenstraße war. Wir machten einen langen Spaziergang, auf dem er mir zeigte, bis wohin ich mich bewegen darf. Ich bekäme später noch eine Karte, auf der mein erlaubtes Gebiet markiert ist, sagte er. Er zeigte mir mögliche Parkplätze, wo ich meine Arbeit in den Autos der Kunden erledigen konnte. Die Kunden sollte ich ermahnen, nicht zu weit mit mir zu fahren. Ich müsste ja zu Fuß gehen, wenn sie mich nicht zurückbrächten. Es gab auch einen Edeka, wo ich Lebensmittel und Artikel für den persönlichen Bedarf einkaufen konnte. Und einen Imbiss, wo ich mal Pause machen konnte. Zum Schluss zeigte er mir den Straßenabschnitt in der Süderstraße, wo ich arbeiten sollte. "Dann gehen wir jetzt ...
... zu Bernie, er hat die Verträge vorbereitet, die du unterschreiben musst." sagte er. "Was für Verträge denn?" "Na den Darlehnsvertrag über die 30000 Euro, die die Agentur in dich und deine Ausbildung investiert hat. Die musst du zurückzahlen, mit Zinsen natürlich. Dann deinen Arbeitsvertrag, in dem du dich verpflichtest, die vereinbarte Leistung zu erbringen und das Geld dafür abzuliefern, und den Mietvertrag für dein Zimmer, das 1500 Euro im Monat kostet." Er grinste fies und ich wusste nicht, was ich sagen sollte. "Und wenn ich nicht unterschreibe?" fragte ich kleinlaut. "Na dann verbringst du die nächsten Tage im Trainingsraum und wartest darauf, was die Spritze mit dir macht, wenn du sie nicht bekommst. Spätestens in einer Woche wirst du unterschreiben, falls du es dann vor lauter Schmerzen noch schaffst." Mir liefen wieder die Tränen, aber das kümmerte ihn nicht. Bei Bernie dann wurden mir die Verträge vorgelegt. Zuerst musste ich den Kreditvertrag unterschreiben, dann den Mietvertrag. Wenigstens waren alle Nebenkosten mit drin für die 1500 Euro. Dann legte er mir zwei verschiedene Arbeitsverträge vor, die ich beide lesen sollte. Der eine war der Standardvertrag, den die anderen Mädchen hatten. Darin war alles ganz genau geregelt. Die Arbeitszeiten, sechs mal sechs Stunden in der Woche, die Mindesteinnahmen von 9000 Euro im Monat, 70% für die Agentur und 30% für die Mädchen. Welche Dienstleistungen angeboten werden müssen und was dafür mindestens zu ...