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Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma
Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch
... kassieren ist. Außerdem der erlaubte Aufenthaltsbereich, Vertragsstrafen und nicht näher bezeichnete Disziplinarmaßnahmen bei Verstößen gegen den Vertrag. Der zweite Arbeitsvertrag sei für exklusiv für mich, weil ich bewiesen hätte, dass ich besser bin als die anderen, sagte er. Dort stand drin, dass ich 10000 Euro im Monat anschaffen muss, dafür dürfte ich aber frei entscheiden über meine Arbeitszeiten und darüber, welche Dienstleistungen ich anbiete. Es galt ebenfalls 70% für die Agentur und 30% für mich. Alles, was ich über 10000 Euro einnehme, war zu 100% meins. Arbeitskleidung und Arbeitsmittel wie Kosmetik und Kondome wurden von der Agentur gestellt. Ich war verpflichtet, vor und nach der Arbeit zu duschen. Ein Betriebsarzt, der mich regelmäßig untersuchen sollte, war für meine Gesundheit zuständig. Ein Zettel mit einer Straßenkarte war dabei, auf dem mein erlaubter Aufenthaltsbereich markiert war. Den Bereich durfte ich auch in meiner Freizeit nicht verlassen, außer mit Genehmigung der Agentur. Bei Vertragsverletzungen war die Agentur berechtigt, Vertragsstrafen zu verhängen und wie auch im Standardvertrag Disziplinarmaßnahmen zu ergreifen. Ich fragte, was denn das für Disziplinarmaßnahmen wären. Zlatko grinste und meinte, dass die ziemlich schmerzhaft sein können. Damit war mir klar, dass er die Gerte oder noch schlimmeres meinte. Er erklärte mir noch, dass ich die 10000 leicht zusammen bekommen könnte, wenn ich montags frei habe und von Dienstag bis ...
... Donnerstag 300 und von Freitag bis Sonntag 500 Euro pro Tag einnehmen würde und dass die bisher verdienten 160 Euro mir schon angerechnet würden. Das war es dann also. 3000 Euro für mich, davon 1500 Euro Miete und 1000 Euro Tilgung des Kredits, also hätte ich 500 Euro, von denen ich Lebensmittel und Hygienebedarf kaufen kann. Ich fragte, ob man noch etwas ändern könnte, es würde auch nichts kosten. Was das denn sei, fragte Zlatko. Ich sagte ihm, dass ich einen Kirchturm gesehen habe, und dass die Kirche in mein erlaubtes Gebiet mit eingeschlossen werden soll, damit ich dahin gehen kann. Er lachte, aber er ging auf meine Bedingung ein. Also unterschrieb ich und war damit eine Sklavin der Agentur. Am Dienstag Abend erschien ich dann pünktlich an dem mir zugewiesenen Platz. Grell geschminkt, Stiefel bis zum Knie, Netzstrumpfhose Ouvert mit String Tanga drüber. Minirock bis knapp unterm Po, bauchfreie Bluse mit halbdurchsichtigem schwarzem BH drunter, dazu ein rotes Jäckchen mit reichlich Glitzer dran. Jeder, der mich sah, wusste sofort, was ich bin. Ich hatte Hemmungen, mich so zu präsentieren und tat mich schwer, sie abzulegen. Ich stand eine halbe Stunde, da hatte ich den ersten Kunden und eine Viertelstunde später 30 Euro eingenommen. Wenn das so weiterging, würde ich erst am frühen Morgen die 300 Euro zusammen haben. Aber um viertel nach zwei hatte ich sie zusammen und ging zu meiner Unterkunft. Ich gab das Geld bei Bernie ab und erhielt meine Quittung. Nach dem ...