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Die Abenteuer der Maya Klein 01
Datum: 31.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Sie schienen sich Sorgen zu machen. „Kommen Sie her, Klein! Sie bleiben unsere einzige Option!" Mangold deutete auf das große Display. „Die Belgier verwenden Hightech, um das Gebiet zu sichern. Wir haben einen Zivilbeamten mit einer Drohne vorgeschickt, um das Gelände auszukundschaften. Sofort waren Flieger von der Gegenseite da, die seinen abgedrängt haben. Kurz darauf sind zwei Männer in Uniform aufgetaucht und haben ihn abgewiesen, indem sie sich als Feldjäger ausgewiesen haben." Er vergrößerte das Dach. „Sehen Sie die Zelte an jeder Ecke? In jedem von ihnen sitzt ein Beobachter. Wir gehen davon aus, dass diese mit Distanzwaffen ausgestattet wurden. Die geben sich richtig Mühe." Er wischte mit seiner Hand über das Display, worauf die Sicht nach Norden wanderte. „Hier ist ein Tunnelzugang. Das ganze Bahngelände ist mit einem Gangsystem unterkellert. Teilweise noch aus der Zeit des Krieges. Wir hatten keine Zeit, es zu erkunden, gehen aber davon aus, dass es hier mögliche Fluchtrouten gibt. Über hochauflösende Spektive haben wir zumindest ein wenig herausbekommen. Auf dem Dachzentrum steht ein Posten, der die anderen im Auge behält. Würden Sie also einen von ihnen überwältigen, wird er Alarm schlagen. Er ist gedeckt und es gibt keine höheren Gebäude in der Nähe, von denen wir ihn ausschalten könnten." Maya hörte aufmerksam zu. Auch sie sah kaum Möglichkeiten, um hier eine Eskalation zu vermeiden. „Das sind noch nicht alle Hiobsbotschaften. Das Treppenhaus ist ...
... komplett zugemauert. Sie kommen nur aus der Halle heraus auf das Dach. In der obersten Ebene ist ein einziger Zugang, welcher von zwei Posten bewacht wird. Egal wie wir es anstellen. Die werden auf uns schießen, wenn wir den Laden zu stürmen versuchen. Fabio rechnet sogar mit Sprengfallen." „Und jetzt?" „Wir dachten, Sie sehen sich den Laden an. Sollen gute Augen haben. Erst einmal aus der Ferne?" Mangold nickte ihr zu. „Ich würde Sie zusammen mit Fabio und Olaf begleiten." Kein Befehlston und dennoch lief es darauf hinaus. Maya gab sich keinen Illusionen hin. Man erwartete, dass sie funktionierte. Die Männer verließen den Wagen, zogen sich Tarnanzüge über, welche sie zu wandelnden Büschen werden ließen, und auch Maya wurde von zwei SEK-Beamten entsprechend ausstaffiert. „Es ist bereits dunkel. Sie können Ihren Helm auf Nachtsicht umstellen. Alternativ auch Wärmebild. Nehmen Sie sich Zeit! Alles, was uns an Informationen helfen kann." Maya nickte, dann tippte sie gegen den Eingabespartel in ihrem Mund. Der fuhr aus und so strich sie mit ihrer Zunge über dessen Unterseite, selektierte den Modus und fand nun die vorher dunkle Umgebung hell erleuchtet. Dabei wurden Lichtquellen dunkel dargestellt, es sah ziemlich seltsam aus. „Kommen Sie, Klein! Bewegen Sie sich so unauffällig wie möglich. Und geben Sie sofort Meldung, wenn Ihnen etwas auffällt." Mangold und seine Mannschaft liefen über das Gelände. Das Lagerhaus lag ungefähr 1000 Meter in nordöstlicher ...