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Die Abenteuer der Maya Klein 01
Datum: 31.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Richtung entfernt. Es gab eine stillgelegte Gleisanlage, die dicht von Sträuchern und Gräsern bewachsen war. Über diese kam man relativ nahe an die Halle heran. „In diesem Bereich gibt es immer wieder Bahnarbeiter. Manchmal werden hier auch noch Züge abgestellt. Unwahrscheinlich, dass man hier Sprengfallen ausgelegt hat. Die würden nur Aufmerksamkeit erregen", erklärte Mangold weiter. Sie kamen zügig voran, legten sich nach sechshundert Metern auf den Bauch und robbten weiter. Maya unterdessen spähte zum Gebäude hinüber. Sie konnte auf dem Dach niemanden entdecken. Nur im Gebäude selbst sah sie weiße Flecken. Ein Dutzend ungefähr. Sie schaltete auf die Wärmebildkamera um und entdeckte eine laufende Maschine, die Abwärme und Abgase erzeugte. Sie machte Meldung. „Das wird ein Generator sein. Die haben es sich dort wirklich gemütlich gemacht." Maya vergrößerte Bereiche, aber dadurch, dass sie von unten nach oben sahen, blieben die unteren Etagen ein Fragezeichen für sie. „Und?", fragte Mangold. „Ich kann nur ein paar Posten erkennen direkt auf den Laufgittern unter dem Dach." „Scheiße!", fluchte Fabio. „Die haben wir bereits ausgemacht. Die haben sich da echt eine Festung gebaut." Maya entdeckte jetzt zwei Punkte, welche über dem Hallendach schwebten. Sie kamen jetzt direkt auf sie zu. „Sie haben Drohnen starten lassen!", meldete sie. „Wir sollten weit genug entfernt sein. Die haben genauso Schiss, entdeckt zu werden, wie wir selbst. Die ...
... werden nur die nähere Umgebung observieren", entgegnete Olaf. „Lass uns zurück, Reiner. Schicken wir unsere Zaubermaus hinein, kann alles passieren. Zu viele Unbekannte für ihren zweiten Einsatz." Mangold gab seinem Kollegen recht. „Gut! Zurück, dann rüsten Sie ab, Klein. Schönen Feierabend." Noch im Transportbus war Maya von den Kollegen abgerüstet worden. Dieser wurde vor Sandras Haus geparkt, damit sie jederzeit einsatzbereit gemacht werden konnte. Es gab jetzt sogar eine Nachtschicht, falls ein sogenannter Sonderfall eintreten sollte. Gleichzeitig dienten diese Männer und Frauen als Objektschutz für das Haus. Maya reagierte auf diese Maßnahmen verstört. Hatte sie jetzt die Familie der Freunde in Gefahr gebracht? Luchs hatte sie persönlich zu beruhigen versucht. Man ging hier nur auf Nummer sicher und verband eine Notwendigkeit mit einem ergänzenden Aufgabengebiet. Maya hatte den Overall nicht ausziehen dürfen. Jeans und Oberteil darüber, würde sie sich davon verabschieden können, Ausschnitt zu zeigen. Der Stoff reichte bis zum Hals hinauf. „Bis morgen, Kleinchen!", meinte Axel, umarmte ihre Taille und trat zur Seite, um Juliane und Sandra Platz zu machen. Auch Bommel und Mustafa wollten auf diese Geste nicht verzichten, doch Mellisa gab nur ihre Hand und zeigte eine angesäuerte Miene. Von der Luchs bekam man nichts mit. Die hockte im Fahrerhaus und hielt Distanz. Vielleicht wegen ihrem Vater, dem Oberkriminalrat? Man macht sich Sorgen Maya fühlte sich ...