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Die Abenteuer der Maya Klein 01
Datum: 31.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... wurde sofort wieder ernst. „Hey! Grab! Ich schwöre es!" Maya wandte sich an Sandra. „Erklärst du es?" Die Professorin schloss die Augen, rieb mit beiden Händen durch ihr Gesicht, dann richtete sie den Blick auf ihren Mann und den neben ihm sitzenden Sohn. „Maya wäre in ernsthafter Gefahr, wenn das, was ich euch sage, diesen Raum verlässt. Von daher..." Die beiden Männer schworen noch einmal, Stillschweigen zu wahren. „Ein russischer Forscher wurde dazu gezwungen, seine Forschung in militärische Richtung anzuwenden. Er hat seine Arbeit praktisch in Mayas Fötus versteckt. Kurz darauf hat er Suizid begangen. Zumindest hieß es so." „Und das heißt was?", fragte Lars. „Bei meiner Untersuchung habe ich verschiedene genetische Sequenzen in Mayas DNA gefunden, welche es nicht geben dürfte. Man hat Fähigkeiten anderer Lebewesen denen Mayas hinzugefügt und ein komplexes genetisches Konstrukt geschaffen, welches so aufwendig aufgebaut wurde, dass es nicht noch einmal reproduziert werden kann. Zumindest nicht ohne dem toten Genie, welches dahinter steckte. Es sei denn, Maya pflanzt sich fort." „Und warum? Was war das Ziel?", fragte Lars. „Das, worum es dem Militär meistens geht. Macht, Dominanz, Überlegenheit über den Feind. Maya ist eine Supersoldatin!" „Also keine Mutation?", fragte Günter erstaunt. Sandra schüttelte ihren Kopf. „Ich habe es nach außen so aussehen lassen und wurde dabei von einem weiteren Kollegen unterstützt. Er hat praktisch die ...
... Gegenprüfung durchgeführt. Meine Ergebnisse wurden inzwischen international anerkannt." Günter sah verwirrt zu Maya hinüber. „Und was macht eine Supersoldatin aus?" Maya sah in die Runde, streichelte Wilma und lehnte sich zurück. Sie musste das Halfter anders positionieren, damit es sie dabei nicht störte. „Kann ich kurz die Augen zumachen? Bitte! Ihr wisst ja jetzt alles!" Die Familie zeigte Verständnis. Sandra schaltete den Fernseher ein, wo jetzt ein Sprecher der Kölner Polizei eine Pressekonferenz abhielt. Noch einen Blick auf ihre junge Gasttochter, sie hatte komplett abgeschaltet. Wilma schien hier zu unterstützen, lag mit ihrem Kopf auf Mayas Hüfte und schnarchte vor sich hin, während ihre Augen schielten und die langen Beine ausschlugen. Erst mit Mayas Anwesenheit hatte sie den Hund so entspannt schlafen sehen. Die Reporter fragten, ob jetzt menschenähnliche Roboter eingesetzt würden und verwiesen dabei auf amerikanische Videos von Rüstungsfirmen. Doch der Sprecher fasste sich nur an die Stirn und erklärte, dass es sich hier um ein SEK-Team gehandelt habe, mit einem sondergerüsteten Beamten. Dieser hat entscheidend geholfen, dass es zu keinen Verlusten von Menschenleben kam. Die Familie sah weiter fern. Nach den Nachrichten gab es einen Spielfilm. Sandra stellte für Maya eine riesige Portion Nudeln warm und setzte sich wieder zu dem Mädchen, als dieses aufschreckte. „Was ist passiert?", fragte Lars erschrocken. „Sascha ist hier!" Günter blickte ...