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Die Abenteuer der Maya Klein 01
Datum: 31.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Sie so ins kalte Wasser schmeißen, aber Luchs ist sich sicher und ich voller Hoffnung." „Danke!" Maya nickte ihm zu, dann bat Mangold darum, dass sie ihm folgen sollte. Er wollte sich noch einmal mit ihr unter vier Augen unterhalten und führte sie dazu in einen kleineren Nebenraum. „Tut mir leid, dass Sie stehen müssen, aber in Ihrem Aufzug überfordern Sie unser Mobiliar, fürchte ich." Maya musterte ihren künftigen Chef interessiert. Er hatte Narben im Gesicht und auch eine kahle Stelle auf seinem Kopf, trotz sonst vollem Haares. „Wir haben ein Problem, Frau Klein. Ich weiß nicht, was Sie können." Er fühlte sofort ihre Unsicherheit. „Bleiben Sie bitte entspannt. Das ist kein Vorwurf in Ihre Richtung." Er nickte ihr zu. „Luchs hat mir erzählt, was Sie ihm gezeigt haben. Dann erzählte mir Serverin von den Tests mit den Kollegen der GSG-9. Ich wollte es nicht glauben, habe mich erkundigt, und mir wurde von den Jungs alles bestätigt. Sie sind eine Maschine, junge Frau. So wurden Sie mir zumindest beschrieben." Er überblickte ihre Erscheinung und kam sich im Vergleich winzig vor. Die gepanzerte Frau sollte beeindrucken, und das tat sie sofort. „Wo würden Sie Ihre Schwäche sehen?", fragte er sie. Maya brauchte nicht lange zu überlegen. „Ich bin eigentlich sehr friedlich. Ich möchte niemandem wehtun." „Sie haben aber schon Nothilfe geleistet. Frau Gollwig hat mir entsprechendes Material gezeigt und auch berichtet. Es war unglaublich." Mangold griff nach ihrer ...
... rechten Hand. „Sehen Sie uns bitte fortan als Ihre Familie an! Schützen Sie unsere Kollegen so, als ob sie Ihre Brüder, Schwestern und Freunde wären, verstehen Sie? Wir begleiten Sie in Einsätze, in denen wir Männern gegenüberstehen, die ohne zu zögern andere Menschen verletzen und auch töten werden. Stellen Sie sich vor, was Sie den Menschen da draußen für einen Gefallen tun, wenn Sie diese festnehmen oder im schlimmsten Falle ausschalten." Maya nickte, unsicher, etwas Sinnvolles auf seine Worte erwidern zu können. „Wenn Sie entscheiden dürften, wie würden Sie in der Tiefgarage vorgehen?", fragte Mangold sie und trat mit einem Tablet an sie heran. Dort zeigte er ihr die Zugänge und Etagen des Gebäudes. „Werden denn Zivilisten anwesend sein?", fragte Maya besorgt. „Nein! Offiziell gibt es dort Bauarbeiten. Deshalb wurde es von den Balkanesen ausgesucht." „Dann sperren Sie die Männer im Gebäude ein, und ich hole sie nach und nach raus." Mangold lächelte. „Das hört sich sehr gut an. Sie trauen sich das zu?" Maya überlegte. Wenn das stimmte, was Stevens gesagt hatte, dann konnte sie die Männer überwältigen, ohne dass andere Menschen in Gefahr gebracht wurden. „Ja!" Ein ziviler Einsatztransporter brachte das Team in die Nähe des ersten Zieles. Mehrere Beobachtungsposten sicherten von umliegenden Gebäuden aus den Bereich und meldeten Personen und Fahrzeuge, welche sich den gesperrten Zufahrten des Parkhauses näherten. „Zwei Beobachter identifiziert. ...