1. In den Händen eines Lustlattenherrn


    Datum: 31.07.2026, Kategorien: Transgender,

    Wenn ich mich selbst beschreiben sollte, würde ich sagen, dass an mir nichts Besonderes dran ist, dass es speziell hervorzuheben gäbe. Nein! Ich bin der Typ Mann im Alltag, den man gemeinhin als Mann von nebenan bezeichnet. Nicht sonderlich sportlich, nicht dick, nicht dünn, nicht begabt, aber auch nicht unbegabt für alles, sondern immer irgendwie normal. Schon auf dem Schulhof hielt ich mich aus Raufereien heraus, denn ich wusste schon instinktiv, ich würde den Kürzeren ziehen. Die anderen Jungs meiner Klasse waren alle größer und stärker, das musste ich nicht erst austesten.
    
    Früh stellte ich allerdings fest, wie gerne ich solchen Raufereien zuschaute und wie sehr mich die Sieger dieser Auseinandersetzungen physisch anzogen bis zu gewissen körperlichen Reaktionen in meiner Hose, die ich aber leicht verbergen konnte, denn an dieser Stelle war ich freilich auch nicht der Größte.
    
    Nachts träumte ich in schweißtreibenden Träumen oft davon, diese Siegertypen würden mich überwältigen und ganz fest in ihren eisernen Griffen und starken Armen halten, wodurch ich ihnen absolut ausgeliefert zu sein schien. Ein zugleich beängstigendes, als auch spannendes Gefühl.
    
    Ich stufte diese seltsamen geschlechtlichen Irritationen in mir letztlich als Irrlichter der Pubertät ein, und bald fand ich auch in eine gerade Heterobahn mit Heirat und Kindern und all den üblichen Dingen, die ein gewöhnlicher Mann von nebenan in seinem unauffälligen und vielleicht auch langweiligen Leben so ...
    ... tut. Sehr lange Zeit kam an mir nichts Absonderliches zutage und hätten jene Ereignisse, die dann kamen, nicht zufällig stattgefunden, wäre ich niemals auffällig geworden und meine Frau wäre bis zum Schluss mit mir glücklich gewesen. Aber es gibt diese Schaltpunkte im Leben, die wie aus dem Nichts heraus alles ändern.
    
    Als ich mit dem Rauchen aufhörte, nahm ich leider einige Kilos zu und deswegen entschloss ich mich Sport zu treiben. Nordic Walking schien mir harmlos genug, so fing ich eben damit an. Bei uns im Mittelgebirge gab es nicht viele ebene Strecken, auf denen man halbwegs vernünftig laufen konnte, überall waren Steigungen zu bewältigen, doch zum Glück hatte man einige Ortschaften weiter oben auf einem Berg im Wald einen Trimmparcour angelegt, der ziemlich kreisrund und eben durch den Mischwald führte und diesen suchte ich mir aus als Trainingsstrecke. Es waren zu den Zeiten, zu denen ich dort lief, meist sehr wenige Menschen anzutreffen und das war mir auch ganz recht, ich wollte ja meine Ruhe und etwas Abgeschiedenheit. Dreimal die Woche fuhr ich nach Feierabend zu der zwei Kilometer langen Strecke und absolvierte sie gewöhnlich mindestens zweimal.
    
    Schon bei meiner ersten Trainingsrunde stellte ich ein Problem fest, das mich in meiner Ruhe und Ausgeglichenheit extrem störte. Da war eine offene Holzhütte auf halber Strecke an einer besonders dichten und finsteren Stelle im Wald und vor dieser Hütte lagen jedes Mal, wenn ich ankam, Unmengen von gebrauchten ...
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