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In den Händen eines Lustlattenherrn
Datum: 31.07.2026, Kategorien: Transgender,
... aufzutun, die ich und sicher alle, die mich kannten, nicht einmal in mir vermutete hätten. So wird ein gut situierter und rechtschaffener Mann durch das vorgestellte abstruse unanständige Treiben völlig fremder Personen sowie durch deren achtlos hingestreute Hinterlassenschaften ins seelische Schlingern gebracht. In dieser Zeit begannen dann wieder meine nervenaufreibenden Träume von starken bösen alten Männern, die mich festhielten und mir sogar die Hose herunterzogen und so. Meist brachen diese Träume an dieser Stelle ab und ich erwachte völlig durchgeschwitzt und mit pochendem Herzen. Ich brachte dies aber zunächst nicht mit meinen Hüttenerlebnissen in Verbindung. Freilich hätte ich mir eine andere Trainingsstrecke suchen können, um den genannten Unannehmlichkeiten zu entgehen, aber es ging mir nun ums Prinzip. Ich sah nicht ein, mich einfach vertreiben zu lassen, ich fühlte mich der Sache auch gewachsen und ich war mir im Klaren, dass ich mich ihr stellen musste, um meinen Seelenfrieden zurückzugewinnen. Deshalb verdoppelte ich meine Trainingseinheiten sogar und war von nun an fast jeden Tag oben im Wald. Meine Frau war nicht wenig über meinen vermeintlichen Trainingseifer erstaunt. Weil ich zu meinen üblichen Zeiten an der Hütte nie jemanden antraf, beschloss ich später, mindestens in der Dämmerung dort zu sein. Sicher suchten diese Lüstlinge den Schutz der aufkommenden Nacht, um ihre Schandtaten zu begehen. Ich würde sie filmen und die Filme an die örtliche ...
... Polizei weiterleiten. So mein Plan. Dass ich, wie in Trance jetzt, immer zum Sport Schlüpfer von meiner Frau unter meiner Trainingshose trug, die ich heimlich aus deren Schrank stibitzte, war eine, meinem Alltagsverstand vollkommen unzugängliche Sache. Solche Handlungen geschehen meist auf äußeren Druck und sie bleiben derart im Unbewussten, dass Schuldgefühle deswegen gar nicht erst aufkommen können. Am liebsten trug ich jetzt beim Training die rosafarbene, winzigen Schlüpfer, irgendwie schienen sie mir der Situation am angemessensten. Eigentlich war ich ja längst die Sache mit der Damenwäsche los, so glaubte ich, nachdem meine Frau mich einmal vor Jahren damit erwischt und einen riesigen Zirkus deswegen veranstaltet hatte. Aber die gesamte Situation im Wald musste wohl einen Rückfall bewirkt haben. Darüber, dass ich meine blonden, halblangen Haare jetzt immer richtiggehend mädchenhaft frisierte und mit dem Kajal meiner Frau viel zu stark meine Augen betonte, bevor ich zum Nordic Walking losfuhr, dachte ich nicht weiter nach und die Besorgnis im Blick meiner Frau, wenn sie dies zu bemerken schien, ignorierte ich vollkommen. Wenn der wahre Kern eines Menschen nach außen drängt, kann ein in den Weg stellen, fatale Folgen haben. Ich begann meine nächste Tour schon bei der aufkommenden Dämmerung und auf halber Strecke zur Hütte stellte ich plötzlich fest, dass mir jemand auf den Fersen war. Ich fuhr total erschreckt herum, als ich ein Schnaufen und Trampeln hinter mir ...