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Klassentreffen #11
Datum: 01.08.2026, Kategorien: Transgender,
... probieren, bis Gabi den richtigen für ihn gefunden hatte. „So, jetzt hast du einen neuen Anzug und einige Hemden. Ich bin mit meinem Einkauf fertig. Sandra, wenn du schnell das Kleid holen willst, dann warten wir auf dich an der Kasse." Sandra ging schnell, um das Kleid zu holen. Als sie wieder zu uns stieß, zwinkerte sie mir zu und reichte mir das Kleid, damit ich es bezahlen konnte. „Was machen wir jetzt?" „Wir bringen unseren Einkauf nach Hause, ruhen uns ein bisschen aus und fahren dann mit dem Bus wieder zurück", schlug ich vor. „So gegen zwanzig Uhr ist in der Innenstadt der Teufel los, wir können auf das Abendessen verzichten. Es gibt genügend Stände, wo jeder etwas für seinen Geschmack finden wird. Außerdem können wir ja Orphee einen Tisch reservieren lassen. „Ich würde lieber ins Orphée gehen, dort haben wir Ruhe." „Gut, ich bestelle einen Tisch." Nachdem wir wieder in der Wohnung waren, reservierte ich einen Tisch. Gegen neunzehn Uhr zogen wir uns um und machten uns auf den Weg. ins Orphée. Pünktlich um neunzehn Uhrdreißig betraten wir das Restaurant. Der Ober führte uns, nachdem ich ihm meinen Namen gesagt hatte, an den Tisch und reichte uns die Speisekarten. Wir ließen uns Zeit mit der Bestellung. Heinz und Gabi entschieden sich für einen Salat „Chef" Lamm und als Dessert für einen Crêpe mit Nougatfüllung. Sandra und ich bestellten uns einen Tomatensalat, Zander in Salzmantel und einen Käseteller. Nachdem mir Heinz die Wahl des ...
... Weines überließ, bestellte ich einen Bordeaux' aus St. Emilio. Der Ober nahm unsere Bestellung auf und verschwand Richtung Theke. Kurze Zeit später kam er zurück und brachte uns den Wein. Fachmännisch kostete Heinz und ließ dann einschenken. Bis das Essen kam, unterhielten wir uns über belanglose Dinge. Gabi wollte wissen, wie lange wir beide schon befreundet waren. „Seit drei Jahren, seitdem ich in der Firma, in der Jochen gearbeitet hat, angefangen habe. Es hat sofort zwischen uns beiden gefunkt." „Das ist toll. Liebe auf den ersten Blick. Das war bei uns beiden nicht so. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir beide merkten, dass wir zusammengehören." „Ich kann mich gut erinnern, wie Heinz immer um dich geschlichen ist.„Er hat sich aber nie getraut, dir etwas von seinen Gefühlen zu sagen." „Das stimmt so nicht. Ich habe Gabi schon sehr früh gesagt, dass ich sie sehr mag, sie hatte aber nur Augen für dich, mein Lieber. Erst als du nach dem Abi nach Regensburg gegangen bist, hatte ich eine Chance. Seitdem sind wir ein Paar." „Ich wusste gar nicht, dass ich bei dir Chancen hatte". „Die hattest du. Du musst nämlich wissen, du warst der Schwarm der Mädchen in unserer Klasse." „Das war mir nie bewusst. Ich habe es nicht wahrgenommen." „Wir Mädchen haben schon vermutet, dass du dir nichts aus uns machst. Du bist ja die meiste Zeit alleine gewesen, und als du das Zimmer mit Henry bei der Klassenfahrt teilen musstest, haben wir alle der Meinung, dass Henry dich ...