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Die erste Regung
Datum: 03.08.2026, Kategorien: Fetisch
... psychiatrischen Gutachtens. Eine Schwarzweißaufnahme, klinisch -- und doch wirkt sie fast wie aus einem verbotenen Magazin. Sein Penis ist abgebildet. Daneben liegt ein Lineal. Und eine weibliche Hand. Ich schlucke. Die Hand wirkt winzig. Der Schaft ist dick, fast zylindrisch, mit deutlich sichtbaren Adern. Die Eichel groß, prall, tief gefärbt. Sogar auf dem Foto wirkt er feucht, schwer, pulsierend. Ich merke, wie meine Wangen heiß werden. Ich versuche, den Blick zu lösen, aber mein Körper gehorcht nicht. Stattdessen greife ich zum zweiten Foto. Darauf ist eine Aufnahme aus der Gerichtsmedizin. Eine junge Frau, 20 Jahre alt, auf dem Untersuchungstisch. Der Bereich zwischen ihren Beinen geschwärzt -- zum Schutz. Und doch steht darunter die Beschreibung: „Opfer 3: weiblich, 20 Jahre. Laut eigener Aussage zunächst freiwillig mitgegangen, dann überwältigt. Täter drückte sie auf einen Müllcontainer, entkleidete sie vollständig. Kein vaginaler Verkehr. Ausschließlich anal. Täter ejakulierte nach etwa drei Minuten. Opfer konnte zwei Tage lang nicht aufrecht sitzen. Aussage: ‚Er war riesig. Ich dachte, ich platze.'" Mir wird heiß. Nicht vor Abscheu. Sondern vor... Verwirrung. Etwas in mir zittert. Ich kann nicht glauben, was ich da denke -- und doch tue ich es. Ich stelle mir vor, wie es wäre, das selbst zu erleben. Wie es wäre, wenn mein Körper sich gegen ihn aufbäumen würde, nur um dann doch zu spüren, wie er immer tiefer eindringt. Zentimeter um Zentimeter. ...
... Ohne Rücksicht. Ohne Mitleid. Nur Trieb. Nur Fleisch. Nur Macht. Ich schiebe die Akten zurück, schließe den Ordner, sperre ihn wieder in den Schrank. Doch die Bilder brennen sich in mein Gehirn. Und ich weiß: Wenn ich zurück zu ihm gehe -- und ihm die zwei blauen Pillen gebe -- dann werde ich nie wieder dieselbe sein. Teil 6 -- Die verborgene Akte Ich hatte die Akte längst zurück in den Schrank gelegt. Und doch... ich konnte meine Finger nicht davon lassen. Irgendetwas an der Struktur der Einlegeblätter, dem Gewicht der Mappe, dem fast zu ordentlichen Aufbau machte mich misstrauisch. Ich zog sie noch einmal hervor, setzte mich wieder an den Schreibtisch und blätterte langsam, sehr bewusst, bis ganz nach hinten. Da war ein Umschlag. Unscheinbar, blassgelb, mit dem Vermerk: „Vertraulich -- nur für leitendes Personal" Ich sollte ihn nicht öffnen. Ich weiß das. Doch mein Puls raste. Meine Neugier war stärker. Ich löste die Metallklammer. Zog das einzige Blatt heraus. Fallzusatzbericht: Patient 12C Nichtöffentliche Aussage, dokumentiert im forensischen Nebenverfahren 2017. Zugriffsbeschränkung gemäß §48a B-Schutzvermerk. Ich überflog die ersten Zeilen, dann blieb mein Blick an einem einzigen Satz hängen. Schwarz auf weiß, nüchtern notiert: „Im Rahmen einer unautorisierten Begegnung mit einer Pflegekraft kam es zu einem sexuellen Akt, bei dem das Opfer bewusstlos zusammenbrach. Die Frau überlebte, erlitt jedoch durch vollständige Penetration ...