1. Besuch Bei Einer Strengen Dame


    Datum: 06.08.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... doch nicht, oder? Zur Bekräftigung ihrer unverholenen Drohung deute sie mit einem gekonnten und festen Griff an meine Hoden an, zu was sie in der Lage sein würde, wenn ich ihr nicht gehorchte. Es leiser Schmerz durchzuckte mich, allerdings noch eindeutig ein Lustschmerz. Er trug mit dazu bei, dass ich jeglichen Versuch, es zurückzuhalten, aufgab und mich ihr jetzt endgültig und vorbehaltlos hingab. So ist es brav, schnurrte sie und genoss mit einem gütigen Lächeln ihren Erfolg, als es aus mir heraus sprudelte und mein Stöhnen, so gut es eben gibt, zu verbergen suchte.
    
    Schnell nahm sie ihren Mantel und ihre Handtasche und verließ ohne ein weiteres Wort das Cafe. Ich war für ein paar Minuten wie benommen. Nichts wie weg hier, dachte ich. Den verräterischen Fleck in der hellen Hose könnte ich ja mit meinem Jackett verdecken, indem ich es über dem Arm trug. Ich gab der Kellnerin ein Zeichen und wollte bezahlen. Ihr missbilligender Blick war offensichtlich noch zu einer Steigerung fähig, wie ich feststellen musste, als sie die Rechnung brachte. Vielleicht hatte sie ja auch vom Inneren des Cafes aus etwas von dem Mitbekommen, was sich hier im vermeintlich Verborgenen ereignete. Erst als ich den Bon im Weggehen einsteckte, bemerkte ich, dass unter dem Bon noch eine Visitenkarte lag.
    
    Diese Frau ging mir die nächsten Tage verständlicherweise nicht mehr aus dem Kopf. Die Karte war ja wohl als Hinweis zu verstehen, dass ich sie anrufen sollte. Aber was wollte sie eigentlich von ...
    ... mir? Welches Spiel spielte sie mit mir? Nach und nach musste ich mir eingestehen, dass ich ein immer größeres Verlangen nach ihr und der unbekannten Macht, die sie über mich zu haben schein, bekam. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als sie anzurufen. Ich war bereit für dieses Abenteuer unbekannter Lüste, auch wenn ich ein gewisses Unbehagen verspürte.
    
    Ich erwarte einen absoluten Gehorsam und vor allem Ehrlichkeit, von dir. Wenn es dir zu viel wird oder du es nicht mehr erträgst, dann sag es, aber dann ist es vorbei, dann wirst du mich nie wiedersehen. Mit diesen einleitenden Worten erläuterte sie mir kurz und knapp, was mich erwartet. Sie hatte mir erlaubt, sie zum Abendessen einzuladen. Im Rahmen dieser Begegnung ging es um die Eckpunkte des weiteren Vorgehens, wie sie es etwas bürokratsich nannte. Das Restaurant war in der mittleren Preisklasse angesiedelt, würde mir als Studenten aber eine schöne Stange Geld kosten. Aber sei's drum, es musste sein, schließlich hatte ich keine andere Wahl. Man hat immer eine Wahl? Ja, aber eben nur in der Theorie, im praktischen Leben gibt es Situationen wie diese, da muss man einfach tun, was einem die Dame des brennenden Herzens befiehlt.
    
    Ich hatte mich einigermaßen in Schale geworfen und erwartete sie am Eingang des Restaurants zu verabredeten Zeit. Zu meiner Überraschung kam sie mit dem Taxi. Ich ging freudestrahlend auf sie zu, als sie ausstieg, um sie zu begrüßen. Ach, Schatz, sagte sie vertraulich, als ob wir uns schon lange ...
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