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Ein Schicksal auf Rädern 09
Datum: 08.08.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
Triggerwarnung: Wer keine non-consent Inhalte mag, sollte diesem Kapitel fern bleiben. Kapitel 9 Die Stille vor dem Sturm: Der Samstagmorgen brach mit einem Himmel, der in zarten Pastelltönen über der Farm hing, als hätte die Natur selbst Vorahnungen, während Anna noch völlig nackt im Schlafzimmer lag. Sie spielte im Halbschlaf an ihrer Spalte vor Erwartung, während sie sich im Bett noch im Halbtraum räkelte, völlig erschöpft von der letzten Nacht mit Tom und ihrem Ehemann, die ihr wieder Mal eine unvergessliche Nacht beschert hatten. Unten im Hof polterte der Planwagen, beladen mit Eiern, Frischmilch und Käse. Tom, ahnungslos und wie immer eifrig, band die Pferde fest. „Pass auf die Preise auf und lasse dich nicht übertölpeln, Tom", rief Friedrich mit einer unnatürlichen Heiterkeit, die ihm selbst fremd vorkam. „Und komme erst morgen gegen Nachmittag wieder aus der Stadt. Ich denke die Geschäftsmänner werden der Farm wieder etwas schenken. So kannst du diese Geschneke gleich mitbringen." Das die Geschenke eher Anna galten, ließ er unerwähnt. Nicht das der junge plötzlich eifersüchtig wurde und ihre gemeinsamen lustvollen Nächte damit vergälte, dachte er besorgt. Tom nickte eifrig, sein Gesicht war ein wenig rot vor jugendlichem Enthusiasmus. Er wollte die freie Zeit nutzen und sich in der Stadt über seine Liebste Valentina erkundigen. Er hoffte etwas über ihren Verbleich erfahren zu können. Vielleicht hat jemand von ihr gehört oder weiß, wo die Ranch ihres ...
... alten Gatten ist, dachte er hoffnungsvoll. „Werd ich, Sir!" Er warf Friedrich einen letzten Blick zu, der zwischen Freundschaft und Bedauern schwankte, bevor er die Zügel ruckte und davonrollte. Samuel, der mitgeholfen hatte den Planwagen zu beladen und nun lässig an der Scheune lehnte, kaute gemächlich auf seinem Kautabak. Sein Lachen war tief und voller Untertöne, die über den Hof hallten. „Gute Reise, Junge", murmelte er, als der Wagen außer Sicht war. Friedrich spürte, wie sich seine Nackenhaare sträubten. `Samuel wusste etwas. Oder er plante er etwas gegen sie, wo jetzt ein Unterstützer weniger zur Stelle war um ihn aufhalten zu können.` Nach ihrem Toilettengang schloss Anna die Tür des Schlafzimmers hinter sich, und sie begann mit ihrer Verwandlung für das kommende Treffen. Als sie die hellen Seidenstrümpfe hochzog, die Elias ihr einst geschenkt hatte, verweilte sie an ihrem Oberschenkel um das seidene Strumpfband festzuknoten. Das Material glitt wie ein Hauch über ihre Haut, jedes Knistern der teuren Seide war eine Erinnerung an jene Nacht vor einem Monat, in der er sie ihr mit einem vielsagenden Lächeln überreicht hatte. „Für deine... Mühen", hatte er gesagt, und sie wusste damals schon, welchen Preis er noch dafür einfordern würde. Ihr tief ausgeschnittenes Kleid raschelte leise, als sie sich zu Friedrich umdrehte, der mittlerweile unschlüssig am Fenster stand. „Du könntest wenigstens versuchen, dich für mich zu freuen", sagte sie, während sie ihr Haar ...