1. Ein Schicksal auf Rädern 09


    Datum: 08.08.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... ihre Schminke im trüben Spiegel. Das Kleid, ein tiefes Bordeauxrot, betonte jede Kurve, die Seidenstrümpfe endeten in Spitzenbändern oberhalb ihrer Knie. Friedrich beobachtete sie aus der Tür, seine Gedanken blieben ein Wirrwarr aus Eifersucht und Faszination.
    
    „Du siehst... beeindruckend aus", murmelte er schließlich und hoffte, dass er wenigstens diesesmal gleichberechtigt mitmachen durfte, nachdem Elias, O`Leary, McCarter und Thomson ihren Spaß mit seiner Frau gehabt hatten.
    
    Anna lächelte, doch es erreichte ihre Augen nicht. „Das ist der Punkt Liebling." Sie drehte sich langsam um, das hereinfallende Sonnenlicht spielte auf dem glänzenden Stoff. „Erinnerst du dich an unser erstes Treffen mit Elias hier auf der Farm? Wie er dich angesehen hat, als du ihm den Whiskey unten am Esszimmertisch eingeschenkt hast?"
    
    Friedrich nickte widerwillig. „Er hat mich wie Dreck behandelt."
    
    „Und heute Abend", flüsterte Anna, während sie ihm den Kragen richtete, „wirst du ihm zeigen, dass du soviel mehr bist, dass du in der Lage bist mit ihnen mitzuhalten. Das deine Männlichkeit mich auch vollends befriedigen kann!"
    
    Doch als die ersten Hufschläge auf dem Hof ertönten, erstarrte Friedrich. Die Erinnerung an jene Nacht in seinem Ehebett -- Elias' Eichel auf Annas ehelichen Eingang, sein spöttisches Lachen, als Friedrich seinen Schwanz in sie hineinführen musste -- traf ihn wieder wie ein Faustschlag, der seinen Verlangen ins unermessliche schürte.
    
    Anna strich ihm wissend über ...
    ... die Wange. „Sei stark und ausdauernd. Für uns."
    
    Doch in ihren Augen las er dieselbe Angst, die ihn selbst durchzog. Er las darin, dass sie auch lieber weiterhin die Nächte mit Tom und ihm verbringen wollte, als sich wieder den Geschäftsmännern hinzugeben. Aber wie immer würden ihre angstvollen Blicke mit dem ersten Schwanz der in ihre eheliche Spalte eindrang sich in lustvolle Blicke verwandeln.
    
    Bruch der Ordnung:
    
    Die Kutsche kam mit einem markerschütternden Kreischen zum Stillstand, Staub wirbelte auf und legte sich allmählich wie ein Leichentuch über dem Hof ab. Die zwei fremden Reiter, vermutlich Wachen des Bankiers Thomson, vermutete Friedrich, hatten sich vor und hinter dem Gefährt positioniert. Weitere zwei Fremde saßen auf dem Bock als Wagenlenker. Das Holz der Kutsche war an einigen Stellen durchsiebt von Einschusslöchern, die Gardine hing in Fetzen, war aber dennoch dicht zugezogen -- wie ein letztes Geheimnis vor der Enthüllung.
    
    „Öffne die Kutsche.", knurrte der Reiter rechts von Friedrich, seine Waffe glitzerte in seinem Holster. Friedrichs Kehle war wie zugeschnürt, doch er gehorchte, seine Beine waren plötzlich wieder bleischwer geworden. `Bestimmt wieder Clarissas Spiele`, dachte er, `sie will mich wieder erniedrigen und beginnt ihr Spiel hier vor allen...`
    
    'Bestimmt muss ich sie auf allen Vieren auf meinem Rücken zum Haus tragen, während sie meinen Hintern mit der Gerte versohlt' ging es Friedrich durch den Kopf.
    
    Doch kaum, dass seine Hand den ...
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