1. Ein Schicksal auf Rädern 09


    Datum: 08.08.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... zu einem lockeren Dutt wand, weil ihr Mann es liebte jede Regung ihres Gesichtes zu sehen, während sie es mit anderen trieb. „Es ist schließlich nicht das erste Mal."
    
    Friedrichs Finger krümmten sich um die Fensterbank. „Das erste Mal war... anders", erwiderte er stockend. „Da wusste ich nicht, dass es so ausarten würde." Seine Augen folgten dem Staub, den Toms Wagen in der Ferne aufwirbelte. 'Mit Tom war es einfach. Natürlich. Ohne diese... andauernden Demütigungen, die ihn mit wiedersprüchlichen Gefühlen, zwischen Scham und absoluter Geilheit zurückließen. Mit Tom stand nur ihr aller Spaß im Vordergrund.'
    
    Anna trat plötzlich hinter ihn, ihre Hände glitten lasziv über seinem Schritt. „Es ist nur eine Nacht", flüsterte sie, ihre Lippen streiften seinen Nacken. „Und morgen sind die Zinsen für diesen Monat beglichen. Denk an die Farm. An unsere Zukunft."
    
    Doch selbst als sie ihn küsste, spürte sie die Anspannung in seinen Muskeln. Friedrich drehte sich zu ihr, sein Blick wanderte zu dem Kleid, das sich um ihre Taille schmiegte. „Warum müssen es immer `diese` hässlichen Männer sein?", brach es aus ihm heraus. „Warum nicht jemand, der... der dich wirklich verdient und deine Schönheit würdigen kann?"
    
    Seine Frau lächelte traurig. „Verdient, würdigen?", wiederholte sie. „Seit wann verdient man Liebe und würdigt jemandem dem man gekauft hat, Friedrich?" Sie griff nach seiner Hand, führte sie an den Ausschnitt ihres Kleides, wo ihre Brustnippel bereits steinhart waren. ...
    ... „Hier geht es nicht um Liebe. Es geht um unser Überleben, die wir mit unserer Lust paaren können, wenn wir das geschäftliche mit den körperlichen Freuden zusammenbringen können ohne es mental an uns heranzulassen."
    
    Als schließlich der Nachmittag hereinbrach, klopfte Samuel an die Haustür. Sein Blick wanderte unverhohlen über Annas Rundungen, als sie ihm die Schlafzimmertür öffnete. „Ich sehe eine Staubspur am Horizont", verkündete er mit einem schiefen Grinsen um seine Lippen.
    
    „Sie kommen, endlich."
    
    Anna erwiderte seinen Blick ohne zu blinzeln und fragte sich warum der ehemalige Sklave sich so auf den Besuch der Geschäftsmänner freute. Friedrich und sie hatten ihn seit dem Streit nicht mehr an ihnen herangelassen und das würde auch so bleiben, egal mit wie vielen Männer sie sich noch einließ. Von Samuels perverser Art hatte sie entgültig genug.
    
    „Du weißt was du zu tun hast, bleib in der Scheune die kommende Nacht und wage es ja nicht ins Herrenhaus zu kommen," erwiderte sie ihm kühl.
    
    Solange der starke O'Leary auf der Farm sein würde, wollte Anna ihn bitten Samuel zu entlassen und von dieser Farm auf Nimmerwiedersehen zu entfernen, nahm sie sich vor.
    
    Samuel lachte nur, ein raues, unangenehmes Geräusch, wie das Zischen einer Schlange entwich seinem breiten Mund. „Wie du wünscht 'Herrin'." Bevor er ging, warf er Friedrich noch einen Blick zu, der mehr sagte als Worte: `Du bist und bleibst hier nur ein Zuschauer, boy.`
    
    Im Schlafzimmer überprüfte Anna noch einmal ...
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