1. Ein Schicksal auf Rädern 09


    Datum: 08.08.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... Tischkante herunter kullerte. Sein Herzschlag überschlug sich, als er Harlows Hüften zucken sah -- ein Zeichen, das er aus schrecklicher Erfahrung von seiner eigenen Vergewaltigung kannte.
    
    Seine Hände zitterten so stark, dass er Annas Finger kaum noch halten konnte. Jeder Stoß Harlows ließ den Tisch unter ihm beben, jedes Stöhnen des Ranchers durchbohrte ihn wie ein Messer. `Das ist meine Schuld`, kreiste es in seinem Kopf. `Ich habe sie hierher gebracht. Ich habe versagt sie zu beschützen.`
    
    Sein Blick wanderte zu Annas schmerzverzertes Gesicht, das unter Harlows Pranke seitlich auf dem Tisch gequetscht lag. Ihr Mund war halb aufgerissen, Speichel und Tränen vermischten sich auf der Tischplatte. Ihre Augen -- leer, gebrochen -- trafen die seinen, und in diesem Moment verstand er: Sie war nicht mehr wirklich da. Nur eine Hülle, wo zuvor seine Liebste voller Leben gewesen war.
    
    Sein Magen krampfte sich zusammen, Galle stieg ihm bitter in den Rachen. Er würgte, doch er durfte keine Schwäche zeigen -- nicht, während Harlow zusah. Sein eigenes Geschlecht, hatte sich wieder versteift und war dennoch nutzlos. Es stand wie eine Anklage zwischen seinen Beinen. `Warum spürst du etwas?`, fragte er sich wütend, als sein Körper selbst in dieser Hölle eine Erregung zeigte. Doch das war ein schwacher Trost.
    
    Samuel trat neben ihn, drückte ihm ein Becher Whiskey in die Hand. „Trink, `Miss` Freddy", grinste er. „Vielleicht hilft's gegen deine Schmerzen." Friedrichs Hand zuckte -- ...
    ... ein Impuls, zuzuschlagen --, doch dann sah er, wie Anna unter Harlow zusammenzuckte. `Sie würden sie zu Tode ficken, wenn er nicht gehorchte.` Also trank er, der Whiskey brannte wie Feuer durch seine Speiseröhre, doch es wusch nichts weg.
    
    `Hättest du kämpfen sollen?`, fragte er sich, während Harlows Schatten über Anna hin und her wogte. `Auch wenn sie dich dafür umbringen?` Die Erinnerung an ihren Sohn, der allein oben im Schlafzimmer noch imemr weinte, durchfuhr ihn. `Er braucht dich. Er braucht sie.` Doch was würde diese Männer von ihnen übrig lassen, um Jakob weiterhin zu beschützen?
    
    „Gleich... gleich...", keuchte Harlow, sein Gesicht verzerrte sich zu einer Fratze des Ekels. Mit einem letzten, animalischen Stoß drang er bis zum Anschlag in ihr geweitetes Hinterloch ein, sein Körper versteifte sich. Ein gutturales Brüllen entwich ihm, als er sich in Anna ergoss, seine Hodenbrühe pulsierte mehrmals heiß und widerlich in ihr.
    
    "Allmächtigeeeeeeeeeeeeeeeer jaaaaaaaaaaaaah, nimm das!"
    
    Anna zuckte unter ihm, ihr ganzer Körper bebte wie im Fieberwahn -- und im selben Moment kullerten die Ringe entgültig nacheinander über den Tischrand hinab.
    
    `Klang. Klang.` Das metallische Aufprallen auf dem Boden hallte wie ein Todesurteil in Friedrichs Kopf.
    
    Doch als sie tatsächlich herunterkullerten, als das `Klang` der Ringe auf dem Boden ertönte, durchfuhr Anna eine Welle panischer Leere. `Nichts mehr zu verlieren.`
    
    Als die Ringe fielen, spürte Friedrich, wie etwas in ihm ...
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