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Die Abenteuer der Maya Klein 04
Datum: 09.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Bereitschaft, wenn man auch versucht, mich in Ruhe zu lassen. Es gibt Arten von Einsätzen, wo ich aufgrund meines Syndroms gut unterstützen kann. Unter anderem auch wegen dieses Dings hier. Es kann mit einer Munition versehen werden, die nicht tödlich ist, das Ziel aber sicher aufhält." „Angucken tue ich es mir nachher!", rief Can und gab Wilma einen Kuss auf deren Hundestirn. Die reagierte, indem sie sich mit ihrer ganzen Körperseite gegen ihn fallen ließ, um sich weiter von ihm streicheln zu lassen. „Jetzt schaust du wirklich bald wie Superwoman aus", spottete Serkan. „Aber gut, lasst uns Spaß haben. Ich denke, den hast du nötig. Du warst heute Nacht dabei, oder?" Maya sah den Freund flehentlich an. Er kannte sie lange genug, um sofort zu spüren, dass mit ihr etwas nicht stimmte. „Sagt erst einmal Rosa hallo, sie steht jetzt ganz allein in der Küche." „So eine kleine Person und fast jeder auf der Welt kennt sie?", zeigte sich Rosa erstaunt, als sie von der Sängerin begrüßt wurde. „Das mag man sich gar nicht vorstellen. Sie schaut so gewöhnlich aus." „Mutter! Hör doch mal auf!", rief Sascha erzürnt, während Jeane fragend zu Maya aufblickte. „She says you look very nice, but she always imagined a celebrity to be very different." „Tell her that when I look in the mirror, I feel the same way", antwortete Jeane lachend. „Ihr geht es genauso, Rosa", meinte Maya, worauf Saschas Mutter der kleinen Frau gefällig zunickte. Can kuschelte unterdessen weiter mit ...
... Wilma, die ihm gegenüber völlig aufgetaut war. Maya verstand das nicht. Bei ihr hatte es drei Wochen gedauert. „The women love him", meinte Jeane, auf die beiden herunterlächelnd. Maya zeigte sich sofort besorgt. In ihrem Hinterkopf befürchtete sie, dass Can sich auf Jeane einließ, weil sie reich und berühmt war. Doch gab es hierfür eigentlich keinen Grund. Can war stets ein Mensch, der offen mit seinen Gefühlen und Absichten umging. Er sprach Klartext und entweder man war damit einverstanden oder ging ihm aus dem Weg. „Are you feeling well?" Jeane schien sofort ihre Sorge registriert zu haben. „I have nothing to worry about! I just enjoy the time. And if it lasts longer, then all the better." Die Kanadierin hob ihre Hand an Mayas Gesicht, doch musste die große Frau sich zu ihr herunterbeugen, damit sie es erreichen konnte. „I'm having a fantastic time right now. And this simple man is the reason why." „Jetzt geht ihr mal raus aus meiner Küche, ich sage euch dann, wenn das Essen fertig ist. Und da es heute Hähnchen gibt, bin ich zuversichtlich, dass sich auch meine Tochter mir gegenüber gnädig zeigt", meinte Rosa und fächelte mit beiden Händen die Gäste aus der Küche heraus. Das Essen schmeckte sehr gut. Rosa hatte sich viel Mühe gegeben und bekam diese nun mit viel Lob und Anerkennung vergolten, auch von den eigenen Kindern. „Schön, dass ich das dann auch mal von euch erleben darf." Sie wandte sich an Maya. „Ich habe leider nur noch Kartoffeln und Gemüse übrig, ...