1. Die Abenteuer der Maya Klein 04


    Datum: 09.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... kenne die Frau nicht. Aber wenn Marlene meint, dass sie nett ist und Thomas geholfen hat, beruflich voranzukommen, dann ist das wohl das Mindeste. Reicht das Talent nicht aus, müssen es eben Beziehungen richten."
    
    Maya lächelte. Ein Glück, dass Thomas diesen Kommentar nicht mehr gehört hatte. „Ich geh auch mal nachgucken, ja? Hilfst du mir mit der Schürze?" Rosa bat um einen Moment Geduld, dann löste sie den Knoten auf der Rückseite.
    
    Jeane war schon auf dem Weg in die Küche, breitete ihre Arme aus, da war Maya bereits bei ihr, hob die Freundin wie ein kleines Kind in die Luft und drückte sie gegen ihre Brust. „It's so nice to see you again!"
    
    Jeane lachte, versuchte ihren Oberkörper irgendwie zu umfassen und gab Maya einfach einen Kuss auf die Wange. „I've been looking forward to it all week." Sie deutete auf den Boden. „Put me down again, will you? Memories from my early childhood are coming back to me."
    
    Maya ließ die Freundin wieder vorsichtig runter, da dröhnte auch schon Cans Stimme. „Jetzt geh mal zur Seite, Schatz, ich will die Knolle auch mal pressen."
    
    Der Freund trat an seiner zierlichen Partnerin vorbei, da hatte Maya auch ihn gepackt, hochgehoben und genauso gegen ihre Brust gedrückt, so als ob er nichts wiegen würde. Can sah sie mit großen Augen an. „Du verarschst mich gewaltig! Lass mich sofort wieder runter!" Doch Maya dachte nicht daran, drückte den massigen Leib gegen ihre Brust und gab ihm Küsse auf die Wange. „Dafür, dass du mir nichts ...
    ... gesagt hast!" Sie stellte ihn zurück auf den Boden, während Marlene, Sascha und Serkan im Hintergrund lachten.
    
    „Serki!", Maya war schon bei ihm, drückte ihm Küsse auf die Wange und atmete tief durch. Mit ihm konnte sie über alles reden.
    
    „Ah, ich fühle da etwas beim Türmchen unter dem Dach, hab ich recht?" Er sah zu ihr auf, worauf sie nickte.
    
    „Später, okay? Jetzt freue ich mich einfach nur, dass ihr hier seid. Krass! Es ist Donnerstag!"
    
    Wilma stand im Kücheneingang und blickte sehnsüchtig zu ihr herüber, wieder am ganzen Leib zitternd.
    
    „Das ist die Hündin von Freunden. Ignoriert sie erst einmal bitte. Ich möchte nicht, dass sie vor Angst hier irgendwo hinmacht", bat sie.
    
    Can wandte sich zu dem riesigen Hund um, der vorsichtig seine Schnauze in seine Richtung hob. „Hey! Ignorieren? So eine schöne Maus? Wie hübsch du bist!" Er ließ seine Hände auf die Oberschenkel klatschen, worauf Wilma mit ihrem Schwanz wedelte. Der Freund machte sich indessen klein und tatsächlich kam der große Hund auf ihn zu, schnüffelte vorsichtig an der offenen Hand und ließ sich dann tatsächlich streicheln. „Siehst du? Schon Freunde!", lachte Can und wandte sich zu Maya um, welche entgeistert auf ihn heruntersah. Dann fiel sein Blick auf die Waffe. „Warum trägst du denn das Teil da mit dir rum? Fuck, ist das ein Geschütz. Kommst du von einer Comic-Con oder ist das Ding von der Bundeswehr gestohlen?"
    
    Maya reagierte jetzt genervt. „Bevor ich es zwanzig Mal wiederholen muss: Ich bin in ...
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