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Die Abenteuer der Maya Klein 04
Datum: 09.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... sich verlieben kann, darunter läuft es bei ihm nicht." Serkan griff nach ihrem linken Oberarm. „Jetzt du. Ich kann deine Anspannung förmlich schmecken. Was ist los?" „Wenn ich es dir erzähle, fange ich das Weinen an, Serki. Bitte nicht. Ich will nicht, dass die anderen etwas mitbekommen." Serkan gab nicht nach. „Wurdest du gemobbt?" Sie verneinte. „Nicht mehr als sonst auch." Er sah sie nachdenklich an. „Du warst gestern dort. Es ist ein Polizist gestorben und weitere zum Teil schwer verwundet worden. Hast du sie gesehen?" Maya zögerte. „Nein! Nicht direkt." Serkan sah sie erstaunt an. „Und was heißt das dann?" „Bitte nicht heute! Ich meine das ernst, Serkan." „Okay. Einverstanden. Aber du redest mit mir, wenn du das Gefühl hast, etwas loswerden zu müssen." Er sah sie eindringlich an. „Ja, versprochen." Sie rang sich für ihn ein Lächeln ab. Sie fasste im nächsten Moment an ihre Gesäßtasche und zog ihr Smartphone hervor. „Gollwig!" Sie schloss die Augen, atmete tief durch und wandte sich dann mit einem kurzen Handzeichen von Serkan ab. „Hallo!", meldete sie sich kurz und knapp. Hatte sie wieder einen Einsatz? Bitte nicht! „Maya! Luchs hatte mich schon heute Morgen angerufen, aber ich bin davon ausgegangen, dass du dich erst ausruhen musstest. Von Frau Henschel habe ich erfahren, dass du in Dortmund bist. Ich schicke dir gleich eine Telefonnummer. Wenn du heute nicht schlafen kannst, meldest du dich bitte dort! Du bekommst von uns jede ...
... Unterstützung. Du bist nicht allein, Maya. Wird es für dich ganz schwer, lass dich von deinem Freund ins Präsidium fahren. Dort gibt es einen Psychologen, der dir helfen kann." Sorge klang aus ihrer Stimme heraus. „Ich habe die Kölner zur Sau gemacht. Du hast uns vertraut und sie schicken dich in die Hölle?" Für einen Moment schwieg sie. Ihre Wut hatte auf Maya authentisch gewirkt. „Wie geht es dir?", fragte die Polizeirätin. „Ich habe immer wieder ein Bild im Kopf und die Pistole, die es verursacht hat, trage ich unter dem Arm. Nicht so gut." „Maya! Die Waffe behältst du bitte am Körper. Leg sie für die Nacht ab, das geht in Ordnung, sonst aber bleibt sie bei dir. Genauso wie du selbst, trägt auch sie nicht die Verantwortung für das, was passiert ist. Einzig der Mann dort oben auf der Halle trug die Schuld. Er hat auf deine Kollegen geschossen und sie töten wollen. Er hat die Verantwortung. Nicht du, nicht diese Waffe! Würdest du sie jetzt ablegen, ist die Gefahr groß, dass du sie nie wieder führen willst. Mach dir eine Sache bitte bewusst! Wärst du heute Nacht nicht in diesem Gebiet gewesen, hätte das SEK allein gestürmt und wäre zusammengeschossen worden. Diese Männer wären anschließend wahrscheinlich ausgebrochen und vielleicht sogar entkommen, jetzt aber hocken sie in diesem Tunnel und wissen nicht mehr ein noch aus." „Sie sind noch da?", fragte Maya bestürzt. Gollwig bejahte ihre Frage. „Die Zugänge sind gesperrt, das Gelände weitflächig evakuiert. Sie drohten ...