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Die Abenteuer der Maya Klein 04
Datum: 09.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... damit, sich in die Luft zu sprengen, aber jegliches Zugeständnis wurde vom Innenministerium abgelehnt. Ihnen bleibt nur noch, sich zu ergeben." Die Polizeirätin beschwor Maya noch einmal, nicht aufzugeben. „Bitte Maus! Ohne dich wären heute Mütter und Kinder ohne Mann und Vater gewesen und Frauen ohne ihren Partner, den sie lieben. Du glaubst gar nicht, mit was für einem Gefühl die Männer aus dem Einsatz kamen. Du warst bei ihnen! Superwoman! Wie in dem Lied von deiner Freundin." Die Worte der Frau gingen an Maya nicht spurlos vorbei. „Danke! Aber da tragen Sie jetzt ein wenig zu dick auf. Jemand, der super wäre, würde mit solch einer Situation umgehen können." „Das siehst du falsch, Maya", meinte Gollwig. „Gerade ein Super zeigt Mitgefühl und Trauer um ein Leben, selbst dann, wenn es diese Gefühle nicht verdient hat. Das macht dich aus und gerade deshalb bist du so ein wertvoller Mensch geworden. Gib uns nicht auf! Bitte!" „Werde ich nicht. Versprochen." Maya wischte sich die Tränen aus ihren Augen, dann wandte sie sich wieder ihrem Freund zu. Serkan musterte sie in diesem Moment genau. „Du hast jemanden erschossen?", fragte er leise. Sie sah ihn bestürzt an und brachte kein Wort heraus. Serkan aber trat an sie heran, umarmte ihre Taille und störte sich nicht daran, dass er die Seite seines Kopfes zwischen ihre Brüste drückte. „Weil du sie verdammt noch mal in Ruhe lässt! Das Ding bleibt, wo es ist", herrschte Serkan Can an. Der fragte jetzt das ...
... dritte Mal, ob er sich die Waffe ansehen durfte. „Zieh dir ein paar Filme rein, da kannst du dir welche angucken, wenn nötig." „Was spinnst du denn jetzt so rum?", zeigte sich der Cousin genervt. „Sascha hat mir erzählt, dass er sie auch halten durfte." Thomas intervenierte ebenfalls. „Ich bin Pazifist, aber die Technik interessiert einen halt. Das ist doch erst einmal nicht schlimm. Ich meine, jedem von uns ist klar, dass so ein Teil..." Er hatte den Satz noch nicht beendet, da zog Maya wortlos die Waffe aus dem Holster, drückte auf die Magazinentriegelung, lud die Waffe durch und reichte das Ungetüm an Thomas weiter, der sie ehrfürchtig entgegennahm. Das Gewicht unterschätzend, hätte auch er das schwere Gerät beinah fallen gelassen. „Ich kann den Griff kaum umfassen!" Er versuchte, die Pistole anzuheben, doch fing nach wenigen Sekunden seine Hand an zu zittern. Maya aber legte das Magazin auf den Tisch und wandte sich Marlene zu, die neben ihr saß. Auch sie sah zu der Waffe hinüber, doch hielt ihr Interesse daran nicht lange an. Rosa unterdessen sah den jungen Männern dabei zu, wie sie begeistert das monströse Mordgerät in Augenschein nahmen. „Diesem Spieltrieb von Männern wurden schon Millionen Menschenleben geopfert." „Das Ding gibt es offiziell gar nicht. Das X hier auf dieser Seite steht für einen Prototypen", stellte Thomas fest. „Tut mir leid, dass du so ein Teil mit dir rumschleppen musst, Türmchen. Aber ganz ehrlich, wenn jemand so ein Ding im Besitz ...